Eisschnelllauf

Anni Friesinger-Postma galt lange Jahre als das sportliche Aushängeschild des SC Inzell, wenn es um den Bereich des Eisschnelllaufs geht. Inzwischen hat die junge Frau aus Bayern Platz für Stephanie Beckert gemacht, die für Deutschland auf die Jagd nach Medaillien und Bestzeiten geht.

Beim Eisschnelllauf handelt es sich um eine Sportart, mit der man mit Schlittschuhen (Profis nutzen hier sog. Klappschlittschuhe) auf dem Eisoval unterwegs ist. Letztlich kann man sich das ähnlich vorstellen, wie in der Leichtathletik, wo die Läufer ebenfalls sowohl in den Sprint- als auch in den Langstreckenläufen die Runden (400 Meter) ums Stadion laufen. Gunda Niemann-Stirnemann, Anni Friesinger-Postma oder Claudia Pechstein sind Läuferinnen, die in den vergangenen Jahren bzw. Jahrzehnten für Deutschland Weltmeistertitel gewonnen und Weltrekorde aufgestellt haben. Sowohl für Eisschnelllauf als auch Shorttrack ist die Eisschnelllauf-Gemeinschaft in Deutschland zuständig. Das Bundesleistungszentrum der Eisschnellläufer ist im oberbayerischen Inzell.

Das Shorttrack ist ebenso, wie der klassische Eisschnelllauf eine olympische Disziplin. Shorttrack ist aber eine Disziplin des Eisschnelllaufs, welche auf einer viel kürzeren Bahn (111,12 Meter) ausgetragen wird. In der Regel sind diese Bahnen auf einem Eishockeyfeld. Beim Shorttrack gibt es wohl Einzel- als auch Staffelläufe, neben dem Weltcup gibt es hier nationale und internationale Meisterschaften (EM, WM, Olympiade). Die üblichen Strecken beim Shorttrack sind über 500, 1000 und 1500 Meter.

Für den Eisschnelllauf ist der internationale Dachverband ISU (International Skating Union) zuständig.