Ski nordisch

Es handelt sich hierbei um eine nordische Sportart, die auf schmalen langen Brettern – im Sportbereich ohne Kanten – ausgetragen wird. Beim Langlauf werden die entsprechenden, im Vorfeld festgelegten Distanzen zurück gelegt. Im Wettkampfbereich gibt es die sogenannte klassiche Lauftechnik und die Freistil-Technik. In der Klassik wird in sog. gespurten Loipen gelaufen. Organisiert ist der Langlauf-Ski-Sport über die sog. FIS. Auch im Breitensportbereich wird der Langlauf empfohlen, da hier fast alle Muskelgruppen betätigt werden. Entstanden im 19. Jahrhundert ist der sog. Holmenkollen in Oslo eine der legendären Wettkampfstätten der olympischen Disziplin.

In der Nordische Kombination werden die Bereich des Skispringens und des Langlaufsports miteinander vereint. Speziell die Norweger sind in diesen nordischen Sportarten immer noch sehr erfolgreich. Aus Deutschland kennt man beispielsweise Ronny Ackermann oder Björn Kircheisen, die in dieser Sportart sehr erfolgreich sind.

Skispringen kennt man von legendären Wettkämpfen wie der Vier-Schanzen-Tournee, die zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag jährlich an jeweils zwei Wettkampforten in Deutschland (Garmisch-Partenkirchen und Obersdorf) und Österreich (Innsbruck und Bischofshofen) ausgetragen wird. Sven Hannawald war in der jüngeren Vergangenheit ein Athlet, dem es gelungen ist, in allen vier Einzelwettkämpfen und damit auch der Gesamt-Tournee zu gewinnen. Neben Hannawald kenn man in unserer Zeit vor allem Michael Uhrmann, Michael Neumayer und Martin Schmitt. Frühere Spitzensportler waren Jens Weißflog oder Dieter Thoma. Beim Skispringen gibt es sog. Klein- und Großschanzen. Eine Abwandlung des Skispringens ist das Skifliegen. Hier ist die Sprungschanze größer bzw. auf eine größere Sprungweite ausgelegt. Gesprungen wird im sog. V-Stil, die Landung erfolgt per Telemark.