Profil Janine Pietsch aus Ingolstadt

In der Vita der 28 Jahre alten Janine Pietsch ist Berlin als Geburtsort genannt. Die Freistil-, Schmetterling- und Rückenschwimmerin ist im oberbayerischen Ingolstadt daheim, der SC Delphin Ingolstadt ist ihr Heimatverein. Beruflich hat sich die Schwimmerin ein eigenes Standbein gesichert und eine Ausbildung als Bürokauffrau absolviert. Erfolgreich war Janine Pietsch, wurde Junioren-Europameisterin (1997/98), Deutsche Kurzbahn-Meisterin, Weltcup-Siegerin in der Disziplin Rückenschwimmen. Deutsche Meistertitel auf der langen Strecke bildeten die Basis für Internationale Erfolge und Titel, wie ihren erstem Weltrekord bei den 117. Deutschen Meisterschaften in Berlin 2005 über 50 m Rücken. 2006 wurde Janine Pietsch in Shanghai Kurzbahn-Weltmeisterin über 100 m und 50 Meter Rücken. Auf der 50 Meter Bahn gelang ihr 2006 in Budapest der Europameistertitel über 50 Meter Rücken sowie eine Bronze-Medaille über die 100 Meter Strecke. 2004 war sie Teilnehmerin der Olympischen Spiele in Athen. Seit ihrer Brustkrebs-Erkrankung, die 2008 bekannt wurde und therapiert werden konnte, engagiert sich Janine Pietsch sehr für verschiedene Hilfseinrichtungen. 2010 wurde sie deshalb mit dem Helth Media Award geehrt. Aktuelles über Janine Pietsch auf Ihrer offiziellen Webseite: http://www.nochmalmachen.de

Lesen Sie auch das Interview mit Janine Pietsch.

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Knapp 50 Tage bis zur Fußball-Weltmeisterschaft: Deutsche Damen starten bei Heim-WM als Titelverteidiger

Die Deutschen Fußballfrauen treten bei der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land in der Gruppe A an. Gegner sind in der Vorrunde Nigeria, Frankreich und Kanada. Die Deutschen – Titelverteidiger des Wettbewerbes – bestreiten das Auftakt-Spiel in Berlin.Neben Deutschland gehören die USA, Brasilien sowie die skandinavischen Länder um Schweden zu den Mitfavoriten.

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Turn-EM in Berlin für deutsche Sportler erfolgreich

Marcel Nguyen ist neuer Europameister im Barren. Damit sind die deutschen Turner inzwischen gut aufgestellt. Nicht mehr nur Phillipp Boy sorgt für Medaillen (Mehrkampf-Europameister) bei internationalen Wettkämpfen. Am Reck erreichten Boy Silber und Nguyen Bronze. Insgesamt konnten die deutschen Sportler sieben Medaillen erreichen: 2 x Gold, 3 x Silber und 2 x Bronze. Selbst die früher sehr erfolgreichen DDR-Turner konnten ein solches Ergebnis früher nicht erreichen.Nguyen ist 23 Jahre alt und Sportsoldat aus Unterhaching (bei München).

Erfolgreich waren auch die Frauen im Turnen: auch sie holten drei Medaillen. Ihr Star war Elisabeth Seitz (Mehrkampf) sowie Kim Bui (Stufenbarren) sowie Oksana Chusovitina.

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Inzell sind die Titelkämpfe der Jenny Wolf: Sprinterin erfolgreich mit Gold dekoriert

Für Jenny Wolf war es in Inzell (Landkreis Traunstein) der vierte WM-Titel in Serie. Seit 2007 ist die Berlinerin auf dieser Strecke damit ungeschlagen. Die 32 Jahre alte Wolf war bereits im ersten Lauf mit 37,98 Sekunden als einzige Läuferin des Feldes unter der 38-Sekunden-Marke. Zweite des Rennens wurde Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa (Südkorea), die Chinesin Wang Belixing holte Bronze. Annette Gerritsen forderte Wolf im zweiten Rennen noch einmal. Eine Eingangszeit von 10,29 Sekunden, die Endzeit lag bei 37,96 Sekunden, Gerritssen war mit 38,33 Sekunden geschlagen. Wolf konnte über die beiden 500-Meter-Rennen die erste Goldmedaille für Deutschland sichern. Gerritssen wird am Ende Vierte. Nach dem ersten Lauf hatte sie bereits ein gutes Gefühl, beim Zieleinlauf war es nur Freude, beschreibt Wolf.

Die deutsche Teamkollegin Monique Angermüller stürzte. Die drite Deutsche Starterin über die 500 Meter, Judith Hesse, erreichte eine Eingangtszeit von 10,47 Sekunden sowie eine 500-Meter-Endzeit 38,52 Sekunden. Hesse kommt mit den sehr engen Kurven in Inzell sehr gut zurecht. Am Ende war es für Hesse der fünfte Rang, nachdem Hesse im zweiten Rennen über die 500 Meter ihre Zeit nocheinmal steigern konnte auf 38,13 Sekunden. Für Hesse war dies persönliche Bestzeit zum Saisonhöhepunkt Heim-WM. Die Platzierung war zudem die beste Internationele Klassierung in ihre bisherigen Karriere. Die Atmosphäre und Stimmung in der Eishalle im Chiemgau war super, die Fans feuerten die Sprinter an.

Am Rande der gut organisierten WM in Inzell gab es aber auch ein paar Misstöne von Seiten Anni Friesinger-Postmas. Die dreimalige Olympiasiegerin stammt aus Inzell und hätte sich am Rande der WM eine offizielle Verabschiedung auf ihrer Heimbahn, auf der sie seit ihrem 5 Lebensjahr trainiert hatte, gewünscht. Der Eisschnelllauf-Verband stimmte dem nicht zu. Gerd Heinze, Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft erklärte, als Veranstalter könne der Verband eine solche Entscheidung nicht treffen.

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