Biathlon-Männer knapp an der Medaille vorbei

Sie haben gekämpft, die deutschen Biathlon-Männer beim 20-Kilometer-Einzelrennen. Gereicht zur Medaille hat es dennoch nicht. Lokalheld Andreas Birnbacher scheiterte am Knappsten von allen vieren an der Bronzemedaille. Ein Fehler beim letzten Stehendschießen gab den Auslösern dafür, dass Birnbacher am Ende 0,8 Sekunden hinter den Medaillen im Ziel war. Bis zuletzt Siegchancen hatte auch Arnd Pfeiffer, der jedoch beim letzten Schießen zweimal verfehlte und am Ende lediglich einen Platz unter den Top Ten zu buche stehen hatte. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch bei Michael Greis, der sich dank seiner aktuell guten Form auch für die Staffel empfehlen konnte. Vielleicht gelingt es den Deutschen ja da, ihre Medaille zu gewinnen. Simon Schempp – im Verfolger noch bester DSV-Biathleth – verfehlte im Einzel dagegen zu häufig die Scheiben und landete im Mittelfeld.

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Gold für Magdalena Neuner bei der Heim-WM

Ruhpolding Der Chiemgau ist für die Biathletin Magdalena Neuner immer eine Reise wert. In der vergangenen Saison konnte die Wallgauerin dort im Weltcup glänzen. Und bei der diesjährigen Weltmeisterschaft legte sie in ihrem zweiten Rennen bereits ihre zweite Glanzleistung an den Tag. Den Zuschauer in der erneuerten und 26.000 Zuschauer fassenden Chiemgau-Arene freute es in jedem Fall, erklangen doch – so wie schon donnerstags während des Mixed-Rennens – lautstarke „Lena Lena“-Rufe. Die angehende Trainerin, die die Weltcup-Gesamtwertung in ihrer Sportart souverän anführt, ist wohl erwartungsgemäß bereits von Beginn an der Publikumsliebling der Biathlonfans. Und im Damenbereich sollte es – wenn nicht eigene Fehler Neuners dies verhindern – sollten während der Weltmeisterschaft in Ruhpolding noch der ein oder andere Titel ihre Medaillensammlung ergänzen und erweitern. Einem erfolgreichen Bronze-Auftakt in der Staffel ließ Neuner beim heutigen Sprintrennen mit einer 15-Sekunden-Führung vor der laufstarken Daria Dombratschewa die Gold-Medaille folgen. Ihre Teamkolleginnen Andrea Henkel, Miriam Gössner, Tina Bachmann und Franziska Hildebrand machten die Sache nicht ganz so gut. Ebenso das fünfköpfige Herrenteam. Sie alle blieben hinter den eigenen Erwartungen und denen der Zuschauer deutlich zurück.

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Goldmedaille vor Traumkulisse in Ruhpolding doch noch aus der Hand gegeben

Ruhpolding Es hätte alles so schön sein können beim Auftaktrennen der Biathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding. Der Himmel war wolkenlos blau, die Sonne schien und es herrschen frühlingshafte Temperaturen.

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Andrea Henkel und Andreas Birnbacher waren die besten deutschen Biathleten in der Verfolgung

Hochfilzen Österreich war ein gutes Pflaster für den Schlechinger Biathleten Andreas Birnbacher. Der Bayer konnte mit einer lupenreinen Schießleistung von Rang 26 nach vorne breschen und das 12,5 Kilometer-Verfolgungsrennen von Hochfilzen für sich entscheiden. Für Birnbacher war es der zweite Weltcup-Sieg seiner Karriere. Nur knapp viel der Sieg aus vor dem Norweger Ole Einer Björndalen, der am Ende um 0,5 Sekunden hinter dem Deutschen lag.

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Magdalena Neuner – nach der WM und dem Weltcup-Finale ist Schluss

Im Biathlon-Team Deutschlands steht nach Ende der WM-Saison im eigenen Land wohl ein Umbruch bevor. Magdalena Neuner – Vorzeigebiathletin Deutschlands – hat bereits Anfang Dezember erklärt, ihre sportliche Laufbahn mit Ende der Saison zu beenden. Erreicht hat die 25-Jährige bereits alles, was ein Biathlet erreichen kann:

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IOC stellt München ein gutes Zeugnis aus

München kämpft um die Olympischen Winterspiele 2018. Die bayerische Landeshauptstadt ist einer von drei Bewerbern – neben Bayern treten Frankreich und Südkorea ins Rennen. Pyonchang – der Favorit aus Südkorea – ist dabei aber keineswegs mehr weit voraus. Die Prüfer des Internationalen Olympischen Komites haben allen drei Austragungsorten ein gutes Zeugnis ausgestellt. D.h. die Wettkampfstätten und die Infrastruktur seien dort gut. Rückenwind haben die Organisatoren um Ex-Eiskunstläuferin Katarina Witt auch durch das positive Votum der Garmisch-Partenkirchener Bürger und deren Bürgerbegehren erhalten. Die Bevölkerung dort hat sich am Wochenende mehrheitlich für die Weiterführung der Bewerbung ausgesprochen. Die Entscheidung, wo die Winterspiele sowie die Paralympics 2018 stattfinden werden, findet Anfang Juli 2011 statt. Die Entscheidung treffen über 100 stimmberechtigte Delegierte des IOC.

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Nach Südafrika 2010 folgt 2014 Brasilien als WM-Austragungsort im Fußball

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 wird in Brasilien stattfinden. Die Baumaßnahmen und Planungen im Land des vielfachen Fußball-Weltmeisters Brasilien sind dabei in vollem Gange. Lt. Regierungsaussagen sieht es auch mit dem Zeitplan der Baumaßnahmen gut aus. Ein Beispiel hierfür ist der Erweiterungsbau an den zentralen Flughafen. Die Projekte lägen im angemessenen Zeitplan, erklärte Wagner Bittencourt, Minister für Zivilluftfahrt. Bittencourt reagierte damit ausf Aussagen des Institutes für angewandte Wirtschaftsforschung (IPEA), die davon ausgehen, das 9 der 13 Flughäfen bis zum WM-Anpfiff nicht fertig gestellt werden könnten.

Ehe Brasilien 2014 als WM-Gastgeber loslegt, kann Deutschland in diesem Sommer bei der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft noch einmal zeigen, das man als Gastgeber von Großereignissen sehr gut geeignet ist. Eine vorhandene Infrastruktur sowie gut ausgebaute Stadien sowohl für Fußball, Handball sowie die verschiedensten Wintersportarten wie Eisschnelllauf, Biathlon, Bob, Rodeln, Skeleton, Skispringen, Langlauf und Ski Alpin lassen Deutschland immer wieder zum Gastgeber zahlreicher internationaler Titelkämpfe werden.

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Magdalena Neuner startet nicht im Verfolgungsrennen / Tora Berger nutzt Chance im Gesamtweltcup zu punkten

Die Gesundheit machte der Wallgauerin Magdalena Neuner einen Strich durch die Rechnung. Die Biathletin aus Oberbayern konnte im Verfolgungsrennen von Oslo nicht an den Start gehen, bei dem sie bereits einen Vorsprung von rund 30 Sekunden aus dem Sprintrennen gehabt hätte. Ob Neuner im Massenstart – dem allerletzten Rennen – antreten wird, entscheidet sich am Sonntag vormittag. Neuner hat noch die Möglichkeit, den Massenstart-Weltcup für sich zu entscheiden. So kämpften im Verfolgungsrennen vor allem Tora Berger und Kaisa Mäkäräinen um die Führung in der Gesamtwertung. Außenseiterchancen hatten die Schwedin Helena Ekholm und die DSV-Biathletin Andrea Henkel, die lange Zeit in der Gesamtwertung in Führung gelegen war.

Die Thüringerin Andrea Henkel zeigte sich als Spezialistin des Verfolgungsrennens und konnte im Liegend-Schießen auf ihre Stärke am Schießstand setzen. Zehn Schuss – zehn Treffer und bei Halbzeit des Rennens ein Vorsprung von 30 Sekunden vor Kuzmina. Ebenfalls fehlerfei blieb Miriam Gössner sowie Kathrin Hitzer, die sich zur Halbzeit in den Top Ten platzierten. Henkels Chance auf den Disziplin-Weltcup besteht nur dann, wenn die Thüringerin das Rennen gewinnt und die Finnin Mäkäräinen bestenfalls Platz 26 belegt.

Auf der letzten Zwei-Kilometerschleife gab es einen Zweikampf zwischen Henkel und Anastasia Kuzmina aus der Slowakei. Henkels Rückstand: 23 Sekunden. Die Schwedin Helena Ekholm hat sich eig. aus dem Rennen um den Gesamtweltcup verabschiedet. Da Mäkäräinen Platz 4 belegte – die Norwegerin Tora Berger war schlechter – baute die Finnin ihre Führung im Gesamtweltcup vor Magdalena Neuner und Tora Berger sowie der zweiten Deutschen Läuferin Henkel aus. Miriam Gössner konnte sich im Verfolgungsrennen deutlich verbessern. Die Oberbayerin kämpfte sich von Platz 35 auf Rang 6. Kathrin Hitzer und Tina Bachmann platzierten sich unter den Top-Läuferinnen. Die Bulgarin Dombratschewa lief auf der letzten Schleife zu Henkel auf, die beiden liefern sich einen verbisserten Kampf um Platz 2, den die Bulgarin für sich entscheiden konnte. Für Henkel war es der neunte Podestplatz dieser Saison.

Einzel-Ergebnis:

3. Andrea Henkel
4. Kaisa Mäkäräinen
6. Miriam Gössner
8. Tora Berger
11. Tina Bachmann
14. Kathrin Hitzer
16. Helena Ekholm
27. Nadine Horchler
36. Sabrina Buchholz
Juliane Döll

Für das Massenstart-Rennen am Sonntag sind die 30 besten Biathletinnen der Saison qualifiziert. Dazu zählen Magdalena Neuner, Andrea Henkel, Kathrin Hitzer, Miriam Gössner, Tina Bachmann. In der Gesamtwertung liegen die Deutschen vor dem letzten Rennen in einer guten mannschaftlichen Geschlossenheit:

1. Kaisa Mäkäräinen 979
2. Tora Beger 938
3. Helena Ekholm 935
4. Andrea Henkel 929
5. Magdalena Neuner 914
14. Miriam Gössner 565
18. Tina Bachmann 478
20. Kathrin Hitzer 473
30. Sabrina Buchholz 265

Die sämtlichen hier in Oslo vertretenen Läuferinnen werden sich nun alle auf die neue Saison mit dem Höhepunkt Weltmeisterschaft in Ruhpolding Ende Februar 2012 vorbereiten. Bei noch 60 zu vergebenden Punkten im Massenstart haben rein rechnerisch noch vier Läuferinnen (Mäkäräinen, Berger, Ekholm und Henkel) die Möglichkeit zum Gewinn des Gesamt-Weltcups.

Im Verfolgungs-Weltcup gewann Kaisa Mäkäräinen vor Andrea Henkel. Den Einzel-Weltcup gewann Helena Ekholm, den Sprint-Weltcup gewann Magdalena Neuner. Zu vergeben ist noch der Massenstart-Weltcup, bei dem Neuner und Berger heißeste Anwärterinnen sind.

Bei den Männern erreichte Arnd Pfeiffer im Sprint den dritten Rang, in der Verfolgung reichte es für keinen der Deutschen zu einem Top-6-Platz,im Einzel war Michael Greis als Fünfter bester Deutscher, im Massenstart reichte es für Arnd Pfeiffer zu Rang 7. Nimmt man den Gesamgt-Weltcup als Maßstab, so landeten drei Deutsche unter den besten elf: Arnd Pfeiffer (4.), Michael Greis (6.) und Andreas Birnbacher (11.).

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Andreas Birnbacher holt seinen ersten Weltcup-Sieg in Oslo

In Oslo konnte Andreas Birnbacher aus dem Chiemgau seinen ersten Weltcup-Sieg erringen. Der aus Oberbayern stammende Sportler gewann das 10 Kilometer-Sprintrennen im Biathlon. Neben Birnbacher waren auch die anderen DSV-Läufer erfolgreich. Alexander Wolf blieb ebenfalls fehlerfrei und wurde im Sieges-Rennens Birnbachers Dritter hinter dem Schweden Björn Ferry. Die Deutschen erreichten ein gutes Mannschaftsergebnis. Arnd Pfeiffer – bei der WM noch Goldmedaillengewinner – wurde 8. im Rennen, Dominik Graf erreichte Platz 14. Den Gesamtweltcup bei den Männern hat 2 Rennen vor Ende der Saison bereits Tarje Boe aus Norwegen sicher.

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