Sommerzeit – Zeit des Grillens

Gerade während der wird vielerorts gegrillt. Dabei heißt es, sorgsam und vorsichtig mit Feuer und Brennstoffen umzugehen. Gerade bei offenem Feuer ist der sorgsame Umgang wichtig, damit man ungetrübt seiner Grillfreunde nachkommen kann. Hilfsmittel wie Spiritus sollten vermieden werden. Ein paar Informationen und Brandschutztipps für ein sicheres Grillvergnügen:

  • Halten Sie Ihre Kinder immer im Blick, damit nichts passiert.
  • Brandbeschleuniger sollten vermieten werden.
  • Stellen Sie den Grill auf einen festen Untergrund.
  • Stellen Sie einen Eimer mit Wasser neben Ihren Grill.
  • Bei starkem Wind das Grillen vermeiden.
  • Abtropfendes Fett sollte man niemals mit Wasser löschen.
  • Grillkohle darf erst entsorgt werden, wenn Sie komplett erkaltet ist.

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Freiwillige Feuerwehr – was ist das und was macht man dort

Retten, bergen, sichern, löschen … das sind die Aufgaben, die von den Rettungskräften der Feuerwehren bewältigt werden. In nahezu allen Gemeinden gibt es eine Zusammenkunft freiwilliger und ehrenamtlich agierender Rettungskräfte. Lt. Feuerwehrgesetz ist der aktive Dienst der Feuerwehr Gemeindeaufgabe, .d.h. die Gemeinden haben dafür Sorge zu tragen, dass es immer eine ausreichende Zahl an Feuerwehrdienstleistenden gibt. Notfalls können Gemeindebürger zum Dienst bei der Feuerwehr herangezogen werden. Gerade im ländlichen Bereich war es früher selbstverständlich, dass aus jedem Haushalt mindestens eine Person Mitglied der Feuerwehr ist.

Letztlich ist die Feuerwehr eine Hilfsorganisation, die bei Bränden, Unfällen und Überschwemmungen aktiv wird zum Wohne und Schütze von Menschen, Tieren und Sachwerten. Innerhalb Europas wurde der Euronotruf 112 eingerichtet, wobei es unterschiedlich ist, ob Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei diesen entgegen nehmen. Als ein Stichwort sei hier die sog. integrierte Leitstelle genannt.

Feuerwehren können unterschiedlich organisiert sein:

Eine Feuerwehr kann sein, beispielsweise als technische oder organisatorische Einrichtung der Gemeinde, als Betriebs- oder Werksfeuerwehr oder als privates Unternehmen der Gemeinde (Tochterfirma).

Früher gab es in nahezu jeder kleinen Gemeinde eine Feuerwehr, die durch Zusammenlegungen von Orten im Zuge der Gebietsreform zu Ortsteilwehren wurden. Die Arbeit der Feuerwehrleute erfolgt ehrenamtlich in der Freizeit der Feuerwehrkräfte bzw. durch Freistellung der Kräfte durch deren Arbeitgeber.

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Feuerwehrverein in Baar-Ebenhausen finanziert Ausrüstung für die FF Ebenhausen

Baar-Ebenhausen Das Ausleuchten des Paarbereiches – vor allem zwischen dem Weidenweg und dem Feuerwehrgerätehaus – im Hochwasserfall war der Grund, weshalb die Freiwillige Feuerwehr Ebenhausen bestrebt war, einen Anhänger zum Ausleuchten (Leuchtmasten) anzuschaffen. Der Light Tower der Firma Wacker Neuson wurde 2010 angeschafft und kann auch zum ausleuchten von Einsatzstellen verwendet werden. Die Leuchten – 4 elliptische Leuchten – sorgen für über 4000 Watt. Eine weitere größere Anschaffung der Feuerwehr Ebenhausen war eine große Fertiggarage, die auf dem Gelände des Bauhofes der Gemeinde untergebracht wurde. Die Garage wurde wichtig, dass man die verschiedenen Gerätschaften der Wehr unterbringen könne. Unterstützt von zwei ortsansässigen Firmen aus dem Ortsteil Ebenhausen-Werk  (Zapf und GSB), übernahm der Feuerwehrverein die vollständigen Kosten, ohne von der Gemeinde einen Zuschuss zur Anschaffung zu beanspruchen.

Die Feuerwehr Ebenhausen hat mit Stichtag 2011 knapp 300 Mitglieder von denen etwa 50 den aktiven Dienst versehen. Acht Jugendliche bereiten sich in der Jugendgruppe auf den aktiven Dienst vor.

Vorstand Josef Geiser führte in seinem Bericht die Ereignisse des Vorjahres sowie die bevorstehenden Veranstaltungen an: dazu gehören das Schafkopfturnier am 30. Januar ab 17 Uhr im Gerätehaus der Wehr in der Brückenstraße 15. Der nächste Event ist am Sonntag, 22. Mai 2011 – das Floriansfest der Wehr, welches wieder ein entsprechendes gastronomisches Angebot sowie eine Ausstellung rund um das Feuerwehrwesen mit Darbietungen beinhaltet.

Die aktive Mannschaft hätte speziell im letzten Drittel des Jahres ihren Hauptanteil an Einsätzen gehabt: Brandeinsätze, Verkehrsunfälle und Hochwasserschutzmaßnahmen hätten die Wehr vor allem in den letzten Wochen gefordert, erklärte Kommandant Martin Bergmaier. Die beiden großen Brandfälle seien dabei die Reichertshofener Mühle sowie der Brand eines Einfamilienhauses in der Münchner Straße / Ecke Bahnhofstraße gewesen, bei dem eine Person ums Leben gekommen sei. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 13 sowie tags davor ein Busunfall in der Ingolstädter Straße sowie im August sowie im Dezember jeweils ein Hochwassereinsatz sowie Absicherungsarbeiten und kleinere Einsätze rundeten das Jahr der aktiven Mannschaft ab.

Kommandant Martin Bergmaier führte an, dass die Vorjahr von im bereits monierten Problematik um die Leitstelle sowie die Einsatzzuordnung leider bis dato nicht der gewünschte Erfolg erzielt werden konnte. Allerdings, so Bergmaier, liege dies keineswegs nur am in der Leitstelle befindlichen Personal. Vielmehr gäbe es hier offensichtlich einige andere Defizite, die man unbedingt zügig angehen sollte, so der Kommandant der Wehr.

In seinem Grußwort ging Bürgermeister Ludwig Wayand vor allem auf die Thematiken Ausrüstung für die Wehr und Hochwasserschutz ein. Wayand stellte heraus, dass für ihn die optimale Ausrüstung seiner Ehrenamtlichen oberste Priorität sei. Dass, was man benötigen würde, werde in jedem Fall auch angeschafft werden. Deshalb werde man in den nächsten Wochen eine Detailplanung aufstellen. Dies sei vor allem auch deshalb wichtig, da sowohl bei der Wehr in Ebenhausen als auch der Freiwilligen Feuerwehr Baar jeweils ein Einsatzfahrzeug stehen würde, welches in den nächsten Jahren vmtl. zum Austausch bevorstehen wird.

Der Punkt Hochwasserschutz würde die beiden Wehren mit ihren Kommandanten Martin Bergmaier und Stefan Winter sowie ihn auch in 2011 intensiv beschäftigen, so Wayand weiter. Allerdings sei es trotzdem wichtig, dass die Hochwasserschutzmaßnahme möglichst zügig umgesetzt werden können. Von Gemeindeseite her seien die Grundlagen an sich geschaffen, derzeit habe man allerdings mit neuerlichen Einwänden zu kämpfen (mgl. Überflutung der Felder). Könne man diese nicht zügig abwenden, könnte die komplette Hochwasserfreilegung noch gekippt werden, erklärte das Gemeindeoberhaupt im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ebenhausen am Dreikönigstag 2011.

 

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Feuerwehr in vielen Gemeinden nicht wegzudenken

Feuerwehren gibt es in fast allen Gemeinden bzw. Ortsteilen … Ehrenamtliches Engagement wird hier groß geschrieben. Bereits Jugendliche weißt es, für die Aufgabe am Nächsten zu gewinnen. Dies

Der Jugendleistungsmarsch der Feuerwehren im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm wurde zum zweiten Mal ausgetragen. Die von der Kreisjugendfeuerwehr unter der Leitung von Benedikt Stuber durchgeführte Veranstaltung an der am Samstag, 24. Juli 2010 17 Feuerwehrgruppen teilnahmen, fand in Baar-Ebenhausen statt. Die jungen Feuerwehranwärter hatten dabei Aufgaben wie Bierkistenstapeln, eine Rettung simulieren sowie die Fertigung von Rettungsknoten fertigen auszuführen. Den ersten Preis errang die Jugend der Freiwilligen Feuerwehr Ebenhausen, die die neun Stationen am erfolgreichsten bewältigten. Der amtierende Landrat des Landkreises Anton Westner sagte bei der Preisübergabe: „Die wichtigste Bürgerinitiative für uns ist nach wie vor die Freiwillige Feuerwehr. Die Ehrenamtlichen setzen sich für die Bevölkerung ein.”

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