Erster Saisonsieg für Maria Höfl-Riesch in der Kombination

2011/12 gewann Maria Höfl-Riesch den Gesamt-Weltcup der Alpinen Skirennläuferinnen. In dieser Saison konnte die Garmisch-Partenkirchenerin bis zu diesem Wochenende noch kein Rennen für sich entscheiden. Damit ist jetzt aber Schluss. In der Super-Kombination in der Schweiz – bestehend aus SuperG und Slalom – gewann Höfl-Riesch knapp vor ihrer US-Dauerrivalin Lindsay Vonn. Die Amerikanerin ihrerseits führt den Gesamtweltcup souverän an, wird wohl von der internationalen Konkurrenz in dieser Saison kaum zu stoppen sein. Die zweite Deutsche Lena Dürr fiel nach guter Speed-Disziplin im Slalom ein wenig zurück.

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Andrea Henkel und Andreas Birnbacher waren die besten deutschen Biathleten in der Verfolgung

Hochfilzen Österreich war ein gutes Pflaster für den Schlechinger Biathleten Andreas Birnbacher. Der Bayer konnte mit einer lupenreinen Schießleistung von Rang 26 nach vorne breschen und das 12,5 Kilometer-Verfolgungsrennen von Hochfilzen für sich entscheiden. Für Birnbacher war es der zweite Weltcup-Sieg seiner Karriere. Nur knapp viel der Sieg aus vor dem Norweger Ole Einer Björndalen, der am Ende um 0,5 Sekunden hinter dem Deutschen lag.

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Inzell sind die Titelkämpfe der Jenny Wolf: Sprinterin erfolgreich mit Gold dekoriert

Für Jenny Wolf war es in Inzell (Landkreis Traunstein) der vierte WM-Titel in Serie. Seit 2007 ist die Berlinerin auf dieser Strecke damit ungeschlagen. Die 32 Jahre alte Wolf war bereits im ersten Lauf mit 37,98 Sekunden als einzige Läuferin des Feldes unter der 38-Sekunden-Marke. Zweite des Rennens wurde Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa (Südkorea), die Chinesin Wang Belixing holte Bronze. Annette Gerritsen forderte Wolf im zweiten Rennen noch einmal. Eine Eingangszeit von 10,29 Sekunden, die Endzeit lag bei 37,96 Sekunden, Gerritssen war mit 38,33 Sekunden geschlagen. Wolf konnte über die beiden 500-Meter-Rennen die erste Goldmedaille für Deutschland sichern. Gerritssen wird am Ende Vierte. Nach dem ersten Lauf hatte sie bereits ein gutes Gefühl, beim Zieleinlauf war es nur Freude, beschreibt Wolf.

Die deutsche Teamkollegin Monique Angermüller stürzte. Die drite Deutsche Starterin über die 500 Meter, Judith Hesse, erreichte eine Eingangtszeit von 10,47 Sekunden sowie eine 500-Meter-Endzeit 38,52 Sekunden. Hesse kommt mit den sehr engen Kurven in Inzell sehr gut zurecht. Am Ende war es für Hesse der fünfte Rang, nachdem Hesse im zweiten Rennen über die 500 Meter ihre Zeit nocheinmal steigern konnte auf 38,13 Sekunden. Für Hesse war dies persönliche Bestzeit zum Saisonhöhepunkt Heim-WM. Die Platzierung war zudem die beste Internationele Klassierung in ihre bisherigen Karriere. Die Atmosphäre und Stimmung in der Eishalle im Chiemgau war super, die Fans feuerten die Sprinter an.

Am Rande der gut organisierten WM in Inzell gab es aber auch ein paar Misstöne von Seiten Anni Friesinger-Postmas. Die dreimalige Olympiasiegerin stammt aus Inzell und hätte sich am Rande der WM eine offizielle Verabschiedung auf ihrer Heimbahn, auf der sie seit ihrem 5 Lebensjahr trainiert hatte, gewünscht. Der Eisschnelllauf-Verband stimmte dem nicht zu. Gerd Heinze, Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft erklärte, als Veranstalter könne der Verband eine solche Entscheidung nicht treffen.

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Chemnitzer Nico Ihle riskiert über 500 Meter bei der WM in Inzell

Im ersten von zwei Läufen in Inzell (Landkreis Traunstein) bei der Eisschnelllauf-WM ist es Nico Ihle noch nicht gelunden, die 35-Sekunden-Grenze zu knacken: 35,33 Sekunden stehen für den Sachsen zu Buche, worüber er sich selbst wenig erfreut zeigte. Im ersten Durchgang bedeutete dies Rang 14. Im zweiten Lauf sollte das Ziel der Zeit nocheinmal erreich werden: Ihles Zeit im Ziel war bei 35,07 Sekunden. Das eigene Ziel war knapp verfehlt. Man merkte, dass dem Sachsen auf der Zielgerade die Luft ausging. Ansonsten wäre die Zeit-Vorgabe machbar gewesen. Von der Platzierung war es Rang 13für Ihle. Weltmeister wurde der Koreaner Kyou-Hyuk Lee, vor dem Japaner und Jan Smeekens (Niederlande).

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Beckert, Ost und Pechstein gemeinsam zum Teamerfolg in Inzell

Kanada, USA, Japan, Niederlande, Deutschland: in der Team-Verfolgung der Damen sind das bei den Eisschnellläufern die favorisierten Teams. In Inzell (Landkreis Traunstein) werden für Deutschland die beiden Medaillengewinnerinnen Stephanie Beckert und Claudia Pechstein sowie Isabell Ost an den Start gehen. Als Ersatzläuferin im (erweiterten) Team ist Jennifer Bay, die jedoch voraussichtlich nicht zum Einsatz kommen wird. Deutschland war bei den beiden Team-Entscheidungen der Olympischen Spielen siegreich. Die Kanadierinnen erreichten im „Fernduell“ eine Zeit knapp unter 3 Minuten über die 3000 Meter-Strecke. Deutschland erreichte eine Zeit von 3:01,82 und belegte damit am Ende Platz drei. Der Sieg ging an Kanada vor den Niederländerinnen um Doppel-Weltmeisterin Ireen Wüst.

Damit erreichte Deutschland bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaftein in Inzell eine beachtliche Medaillensammlung für Deutschland:

  • Gold: Jenny Wolf (500 Meter)
  • Silber: Stephanie Beckert (5000 Meter)
  • Bronze: Stephanie Beckert (3000 Meter), Claudia Pechstein (5000 Meter), Teamverfolgung (Isabell Ost, Claudia Pechstein, Stephanie Beckert)

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Inzellerin Gabi Hirschbichler tritt heute bei der WM in der heimischen Arena an

Ihr größtes Ziel der Saison war es, bei der WM daheim in Inzell (Chiemgauer Land) dabei zu sein. Das hat die Eisschnellläuferin aus Inzell (Landkreis Traunstein) nun erreicht. Für Gabi Hirschbichler wird es am heutigen Samstag nun ernst: ihr Wettkampf in der Max-Aicher-Arena findet statt. Die Besonderheit im Vergleich zu ihrem Teamkollegen: für sie ist Inzell auch vom Wohnort her Heimat. Man kennt die Sportlerin hier und vor allem: die Sportlerin kennt die Leute. Die gegenseitigen Erwartungen sind anders, als bei den Teamkollegen.

Das Eis in der neu geschaffenen Max-Aicher-Arena ist gut und ziemlich schnell, freut sich die Inzellerin auf ihren Auftritt: denn daheim fühle sie sich ziemlich wohl, beschreibt Hirschbichler ihre Chiemgauer Heimat in einem Interview. Die Berge hier seien ihre Wohlfühloase. Sie würde immer wieder gerne hier sein, sei gerne Inzellerin, beschreibt die Gastwirtstochter, die in dem oberbayerischen Ort im Landkreis Traunstein aufgewachsen ist.

Ihre Erwartungen für das Weltmeisterschaftsrennen – ganz klar eine Top-15-Platzierung. Im Gesamtweltcup hatte Hirschbichler das Ziel in dieser Saison mit Gesamtplatz 10 ja bereits geschafft. Nun steht das in der mit viel Glaselementen gefertigten Max-Aicher-Halle bei der Einzelstrecken-WM noch bevor. Das Eis in der Halle liege ihr in jedem Fall und werde sicherlich im Laufe der nächsten Wettkämpfe und Jahre noch schneller werden. Für die Bekannten und Freunde aus der Heimatgemeinde Inzell bzw. der Region Chiemgau heißt es also am Samstag über die 1000 Meter kräftig die Daumen zu drücken …

Bei der Eröffnungsfeier im Ortszentrum von Inzell waren die Sportler teils überwältigt von der Begeisterung, die ihnen bereits zu Beginn der WM zu teil wurde – Tausende waren gekommen, um die Aktiven anzu feuern. Allen voran die Inzellerin Gabi Hirschbichler: „I bin so froh, dass i do dabei bin, so fui Einheimische, des is einfach schee!“

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Monique Angermüller, Judith Hesse und Gabi Hirschbichler nicht unter den Top 10 über 1000 Meter

Ein Fehler zu Beginn des Rennens machte für Monique Angermüller eine bessere Platzierung über die 1000 Meter-Strecke zunichte. Die Sprinterin Judith Hesse, eigentlich eher über 500 Meter top, kämpfte mit Engagement und versuchte ihr Heil in der Flucht. Am Ende reichte es für sie zu einer Zeit von 1:17,35 Minuten. Ireen Wüst – bislang Doppelweltmeisterin in Inzell geworden – kämpfte um ihre dritte Goldmedaille. Dies gelang bislang nur Gunda Niemann-Stirnemann und Anni Friesinger-Postma bei einer Weltmeisterschaft. Ihren Bahnrekord war die Inzellerin Friesinger in jedem Fall in diesem Rennen bereits an die Niederländerin los geworden. Am Ende überflügelte Christin Nesbitt (Kanada) mit einer Zeit von 1:14,84 die Niederländerin noch. Bronze ging an an die Amerikanerin Heather Richardson.

Die Deutschen Monique Angermüller (1:17,33), Judith Hesse (1:17,35) und Gabi Hirschbichler(1:18,03) belegten die Plätze 13,14 und 20 in diesem sehr schnellen Rennen.

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Langstreckenrennen der Damen in Inzell: Claudia Pechstein legt vor und setzt Konkurrenz mit einer Zeit um 7 Minuten unter Druck

Dreimal in Folge gewann Claudia Pechstein die 5000 Meter, war lange Jahre Favoritin. Ihre Rekordzeit liegt bei 6:46,91 Sekunden. Bei der WM in Inzell (Landkreis Traunstein) geht es für die Berlinerin im Alter von 39 Jahren jedoch eher um eine Platzierung unter den Top 5, vielleicht mit einem kleinen Blick auf die Bronzemedaille. Über die 3000 Meter reichte es für Pechstein ja ’nur‘ zu einem 8 Platz. Bisher gewann Pechstein 60 internationale Medaillen, nahm an fünf olympischen Spielen teil, bei denen sie immer eine Medaille gewinnen konnte. 2005 gewann Anni Friesinger die WM über die 5000 Meter ebenfalls in Inzell den Titel auf dieser Strecke.

Claudia Pechstein ging als eine der ersten der Favoritinnen auf das Eis und erreichte mit ihrem langen druckvollen Schlittschuhschritt gleich von Beginn an konstante und schnelle Rundenzeiten. Das große Plus Pechsteins: ihre Konstanz in den Runden. Die Berlinerin kommt im Ziel auf eine Zeit von 7:00,90. Mit dieser erreichten Zeit konnte die 39 Jahre alte Berlinerin den Druck auf die nach ihr laufenden Konkurrentinnen gleich entsprechend hoch setzen und ihre Ambitionen auf die Medaille anmelden. Zum Vergleich: der Bahnrekord in Inzell liegt bei 6:56,98 Minuten – aufgestellt vor einiger Zeit durch die Tschechin Martina Sablikova.

Martina Sablikova gilt im Rennen als die Topfavoritin, die im vorletzten Rennen an den Start ging. Sablikova gewann bereits den Weltcup, Welt- und Europameisterschaften sowie einen Olympiatitel. Über die 12,5 Runden orientierte sich die Favoritin an der Zeit von Pechstein, die zu diesem Zeitpunkt noch in Führung lag. Von Beginn machte Sablikova Druck, hatte konstante Rundenzeiten unter 33 Sekunden. Die Endzeit war ein neuer Bahnrekord in Inzell: 6:50,83 Minuten. Die Tschechin ging damit vor dem letzten Paar mit Stephanie Beckert in Führung, Claudia Pechstein wurde auf Rang 2 verdrängt, ehe das letzte Paar (Stephanie Beckert gegen die Japanerin Eriko Ishino) aufs Eis ging.

Im Rennen merkte man, das Stephanie Beckert die Zeit Sablikovas im Blick hatte und sich mit ihrer Zeit an der Tschchin orientierte, am Ende jedoch knapp hinter Sablikova ins Ziel kam. Ihre Zeit: 6:54,99 Minuten. Am Ende gab es zwei Medaillen für Deutschland: neben Stephanie Beckert holte auch Claudia Pechstein eine Medaille. Beckert holt Silber, Pechstein Bronze.

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Eisschnellläufer gehen in den zweiten Wettkampftag: Nico Ihle sowie die 1500-Meter-Läuferinnen in Inzell aktiv

Zwei Rennen wird Nico Ihle in Inzell bestreiten. Das Rennen über 1000 Meter wird für den Sachsen der Auftakt bei dieser WM sein, um sich bereits auf seine Spezialdisziplin, die 500 Meter, einzustimmen, die am Abschlusstag stattfinden. Dort will der 25 Jährige als erster Deutscher unter die 35 Sekunden-Marke kommen. Ihle hat aber auch über die 1000 Meter gute Chancen und konnte im Laufe der Saison bereits Top-Ten-Ergebnisse erzielen. Als Außenseiter im Wettbewerb kann er jedoch bereits Wettkampfluft in der Max-Aicher-Arena in Inzell (Landkreis Traunstein) sammeln. Ihle wolle sich bereits an die Atmosphäre in der Halle im Chiemgau gewöhnen, erklärte der Eisschnellläufer, der dem Rennen jedoch positiv und zuversichtlich entgegen blickt. In diesem Wettbewerb werden Ihle und Samuel Schwarz direkt gegeneinander antreten. Neben den Sprintern werden am Freitag nachmittag die Männer über die 5000 Meter sowie die Frauen über die 1500 Meter an den Start gehen.

Übrigens: Samuel Schwarz gewann im Dezember 2010 ein Weltcup-Rennen. Der Berliner war damit der erste Deutsche, der nach 9 Jahren einen Weltcup gewinnen konnte. Ihles beste Platzierung über die 1000 Meter in dieser Saison: Rang 4 sowie einige Top-Ten-Platzierungen.

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Samuel Schwarz & Nico Ihle in Inzell: Schwarz läuft über 1000 Meter in Top Ten

Samuel Schwarz entscheid das Duell der beiden Deutschen ganz klar für sich: 1:09,65 Sekunden (Rang 9), der Bahnrekord von Inzell, war es, die Samuel Schwarz erreichte. Damit kann der Berliner vielleicht auf eine Top-Ten-Platzierung in diesem Wettbewerb hoffen, nachdem er im Dezember letzten Jahres ein Weltcup-Rennen für sich entscheiden konnte. Sein Kontrahent Ihle blieb hinter Schwarz zurück, konnte auch bei den Zwischenzeiten über 100 und 600 Meter nicht die gewünschten Zeiten erreichen. Die Hoffnungen des Sachsen (über 1000 Meter auf Rang 18) liegen nun auf seiner Paradedisziplin, den 500 Metern.

Das Rennen gewann Shani Davis (USA), Neus (Niederlande) und vor Stefan Grotheus (Niederlande).

Ireen Wüst wurde bereits zum zweiten Mal in Inzell (Landkreis Traunstein) Weltmeisterin. Nach ihrem Sieg gestern über die 3000 Meter gewann die Niederländerin auch das Rennen über die 1500 Meter. Auf dem Siegerpodest standen drei Niederländerinnen. Wüst siegte mit einer Zeit von 1:54,80 Minuten vor Diane Valkenburg und Jorien Voorhuis. Mit dieser Zeit erreichte Wüst zudem fast die Europa-Bestzeit, die nur 0,75 Sekunden schneller ist.

Die deutschen Starterinnen erreichten alle nicht die Top-Ten: Monique Angermüller wurde als beste 13 (1:09,86), Isabell Ost wurde 16. und Jennifer Bay 19. bei der Heim-Weltmeisterschaft in Inzell.

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