Hostwriter – Journalisten verbinden sich zu mehr Unabhängigkeit und Qualität

Tabea Grzeszyk, Sandra Zistl und Tamara Anthony sind die drei Macher hinter hostwriter.org Foto: hostwriter.org
Tabea Grzeszyk, Sandra Zistl und Tamara Anthony sind die drei Macher hinter hostwriter.org Foto: hostwriter.org

Hostwriter – was wird das wohl wieder für eine neue Seite im Internet sein? Neugierig geht der Blick in Richtung Facebook. Ist da schon etwas zu finden darüber? Was verbirgt sich hinter dem Ganzen?

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Verlagslobby vs. Journalismus

Ist der klassische Print-Journalismus am Ende? Ist der Vollblut-Journalist nicht mehr gefragt? Was zählen journalistische Tugenden heute noch?

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Journalismus ist weit mehr als nur Artikel schreiben

Die Medienwelt wandelt sich. Wurden Artikel früher mit der Druckmaschine gesetzt, werden die Seiten heute direkt am Rechner zusammengestellt, belichtet und an direkt an den Druck weiter gegeben. Die Vorlaufzeiten verkürzen sich damit. Wer noch vor 20 Jahren Journalismus betrieb, der kannte den sog. Klebeumbruch. D.h. Artikel wurden ‚gesetzt‘, ausgedruckt und per Aufkleben auf ein Blatt Papier zusammengestellt. Dies diente als Vorlage für die Druckseite.

Um die Jahrtausendwende – also in den letzten zehn Jahren – wurde von den Redakteuren ein immer umfassenderes Wissen erwartet: die Eier legende Wollmilchsau war gefragt, die Schreiben konnte und zugleich als VJ die Beiträge für das (lokale) Fernsehen gleich mit lieferte. Die Entwicklung von Verlagsseite her ging dabei häufig dahin, hier nur mehr sog. Freie Journalisten einzusetzen und ein Terminbezogenes Honorar zu bezahlen – Beiträge für Hörfunk, Zeitung und Fernsehen inklusive.

Inzwischen haben einige Verantwortliche bereits festgestellt: Werte und Qualität gehen dabei verloren. Denn: geschrieben wird in der heutigen Zeit von vielen. Nur bleibt die Frage ob Verteilung, inhaltlicher Qualität und journalistischem Hintergrund. Volontariate – also die Grundausbildung des Journalismus – sind zwar noch wichtig. Wer Journalist werden will wird sich zuünftig jedoch darauf einstellen müssen, zuerst ein Studium zu absolvieren.

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Journalismus-Studenten jobben häufig bereits seit Jahren in der Branche

Michael Hirschler ist Referent beim Deutschen Journalisten-Verband (DJV). Der DJV ist die Interessenvertretung der Journalisten und bietet Hilfestellungen, Kontakte und Beratungen für seine Mitglieder. Der Referent erklärt: „Normalerweise sind Studenten mit einem reduzierten Beitrag in der gesetzlichen Krankenkasse versichert bei einem studentischen Arbeitsverhältnis.“ Diejenigen studentischen Medienschaffenden, die beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig sind, sind auch weiterhin als Studenten gesetzlich Krankenversichert. Voraussetzung sei, dass die wöchentliche Tätigkeit nicht über 20 Stunden liegen würde. Bei unter 400 Euro erfolgt in der Regel eine Anmeldung als geringfügig beschäftigter, liegt das Brutto über der Grenze, so erfolgt eine einkommensabhängige Einzalung in Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung. Liegt die Arbeitszeit über den 20 Stunden, so ist das Privileg der studentischen Arbeitskraft weg. Der Student gilt als ganz normale Arbeitskraft. Eine Ausnahme ist dann, wenn es sich um eine befristete Tätigkeit (Stichwort: Semesterjob) handelt. Hier heißt es jedoch auch, die entsprechenden hierfür geltenden Grenzwerte zu berücksichtigen.

Wer als Journalismus-Student selbständig bzw. freiberuflich tätig ist, der muss sich entsprechend absichern. Es sei daher empfehlenswert, so Hirschler, eine regelmäßige journalistische Tätigkeit bei der Künstlersozialkasse (KSK) anzumelden. Über die ist der journalistische Student dann nämlich bereits Rentenversichwert, was dem späteren Rentenguthaben ja entsprechend angerechnet wird. Den diesbezüglichen Beitrag zahlen jeweils zur Hälfte der Journalist und die KSK. Ist der Student mehr als 20 Wochenstunden tätig, gilt er nicht mehr als Student, sondern als freier Journalist und ist voll kranken-, pflege- und rentenversicherungspflichtig. In den ersten Jahren kann dies als Berufsanfänger eingestuft werden. Danach muss man mindestens einen Gewinn von 3900 Euro erwirtschaften. Eine Freiberufliche Tätigkeit ist beim Finanzamt anzumelden. Wird man gewerblich tätig (Marketing und PR), so ist eine Gewerbeanmeldung bei der Gemeinde des Firmensitzes erforderlich.

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Recherche ist die Basis des Journalismus

Um einen Text zu veröffentlichen bedarf es einer fundierten Recherche. D.h. Journalisten prüfen Informationen, die sie erhalten, machen sie dadurch zu Fakten. Die Recherche ist dabei die Pflicht eines Autoren. D.h. ein einfaches kopieren von Fakten ohne diese selbst geprüft zu haben ist journalistisch gesehen ein „No go“. Das Minimum der Recherche ist dabei, bei beteiligten Stellen die Informationen gegenzuprüfen. Ein wirklich erfolgreicher Rechercheur dagegen geht hier noch einen Schritt weiter. Gerade, wenn es um heikle Informationen geht gelingt es ihnen mit Geschick und Erfahrung, ihre Fakten trotzdem überprüfen zu kjönnen. Ggf. mit Hilfe von Ersatzinformationen.

Allerdings ist es gar nicht unbedingt immer leicht, einen schriftlichen Beleg zu erhalten, wenn es um heikle Themen geht. Denn manchmal bekommt man zwar die Möglichkeit, Unterlagen einzusehen, nicht jedoch, diese zu kopieren, damit man diese bei der weiteren Recherche und der späteren Berichterstattung fundiert nutzen kann.

Gerade bei möglicherweise Problematischen Recherchen ist es jedoch auch zum eigenen Schutz wichtig, dass man Belege und Unterlagen dokumentiert und sich als der betreffende Journalist auch in den eigenen Unterlagen abheftet. Auch nach der Veröffentlichung (Stichwort: Prozessrisiko). So lässt sich beispielsweise die Unterlassungserklärung eines Firmenchefs, dem die Berichterstattung über ein Thema nicht gefallen hat beiseite legen. Denn: man hat ja die Belege, die die eigenen veröffentlichten Informationen belegen vorliegen.

Recherchebelege helfen auch gegen Erinnerungslücken, wenn man den umfassenden Artikel erst zu einem späteren Zeitpunkt schreibt. In vielen Fällen kommt man weiter, wenn man das Vertrauen der Gegenseite gewinnen kann. Wenn nicht, weißt es eine gewisse Kreativität walten zu lassen, erklärt Ele Schöfhaler in ihrem Praxistipp für Journalisten „Recherche-Praxis“ (Journalisten-Werkstatt / Medium Magazin).

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Notebook, Netbook, Tablet – oder doch der klassiche PC

Höher, schneller, weiter … irgendwie kann man das auch auf die sich entwickelnde schnelllebige Medienzeit anwenden. Denn durch dien Nutzung von sozialen Netzwerken hat sich die Verbreitung von Nachrichten und Informationen immens entwickelt.

Journalisten stehen daher häufig vor der Frage: welche Geräte brauche ich, um Schritt halten zu können? – Reicht ein einfaches Handy und ein Faxgerät oder ist ein Smartphone mit mobilen Anwendungsmöglichkeiten ein Muss. Das hängt letztlich auch ein wenig vom eigenen Interesse und dem Einsatzgebiet ab. Ein Journalist, der über Neuerungen im elektronischen Bereich berichtet, der sollte die Neuheiten natürlich alle möglichst zeitnah als erster kennen. Ein normaler Zeitungs- oder Hörfunkjournalist sollte insbesondere Anwendungen und Anwendungsmöglichkeiten kennen und wissen, welche Möglichkeiten er hat. Denn nur so kann er abwägen, ob er diese im Alltag braucht und überhaupt integrierne kann.

Die Handys der heutigen Zeit beispielsweise können im Zweifelsfall auch als Fotokamera genutzt werden, die Qualität der Bilder ist gut. Für Journalisten, die crossmedial arbeiten kann es ebenfalls von Vorteil sein – kleine Video- und Audio-Sequenzen, die man für eine multimediataugliche Präsentation seines Artikels verwenden kann, sind damit durchaus machbar.

Wenn es um die Frage nach dem Arbeitsgerät geht – PC, Laptop oder Tablet – kommen ebenfalls einige Faktoren ins Spiel: für Journalisten, die viel auch unterwegs und auf Reisen sind, ist ein Notebook bzw. Laptop mit einer entsprechenden Arbeitsleistung sicherlich sinnvoll. Bilddatenbanken oder Video-Datenbanken sollte man versuchen, extern – ggf. auf einer eigenen Festplatte mit spezieller Sicherung – ablegen. So verlangsamt es nicht die Arbeitsleitung des Rechners. Journalisten, die dagen häufig im eigenen Büro arbeiten, sind u.U. mit dem PC besser bedient, speziell auch, wenn es um Layoutaufgaben geht. Denn hier kann ein fester Platz mit einem entsprechend großen Bildschirm-Monitor durchaus hilfreiche Dienste leisten.

Viel wichtiger als das Gerät selbst sind jedoch die Kapazität, die das Gerät hat und die Programme und Anwendungsmöglichkeiten. Denn die benötigen mitunter einiges an Speicherplatz: ein kleines Schnittprogramm bei Audio-Journalisten kann ebenso sinnvoll sein, wie ein Bildbearbeitungsprogramm für Print- und Online-Spezialisten. Daher sollte man sich versuchen, von den eigenen Arbeitsschwerpunkten ein Bild zu machen.

Je nach Art des Gerätes ist es natürlich auf unterschiedliche Art und Weise möglich, zu arbeiten. Als Journalist sollte man aber selbstverständlich Zugang zum Internet haben: per Feststation oder per mobilem USB-Stick.

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Nachrichtenbasiert arbeitende Journalisten als soziale Netzwerker

Ein Handbuch für Journalisten, wie man sich am Besten im Dschungel der sozialen Netzwerke bewegt ist es das Buch von Daniel Bouhs „Soziale Netzwerke für Nachrichtenjournalisten“. Versehen mit der ISBN-Nummer 978-3-8424-6756-9 wurde es herausgegeben von der Nachrichtenagentur dapd. Der Kostenpunkt für das Buch liegt bei 24,90 Euro.

Aber was erwartet den Leser des Buches? Bouhs hat versucht, kompakt das wesentliche zum Thema Social Media und Nachrichtenjournalist zusammen zu fassen. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass man merkt, dass Bouhs sich in der digitalen Welt auskennt und dennoch nicht von oben herab auf den Leser belehrend auftritt sondern eher erklärend. Denn dadurch ist es auch nicht ganz so digital-affinen Journalisten möglich, sich näher mit dem Thema auseinander zu setzen und den Mehrwert für die eigene journalistische Arbeit zu entdecken und zu erkennen.

Denn wichtig sind soziale Netzwerke für die Arbeit eines Journalisten geworden, egal ob es sich nun um Twitter, Facebook, Google+ oder andere – vielleicht regionalere – Netzwerke handelt. In den großen Redaktionen gehört die Social-World zum Alltag. Allerdings, so Bouhs, sollte man beim Twittern und Posten auf einige Dinge achten und das journalistische Handwerkszeug das man aus dem klassischen Printbereich kennt durchaus anwenden. Auch wenn manches in dem Buch nicht in die Tiefe geht (was bei einem kompakten Grundwerk sicherlich auch nicht möglich sein kann) so kann man sich hier dennoch einen ganz guten Überblick zum Thema verschaffen.

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Journalismus – was verbirgt sich dahinter

Wer als Journalist tätig ist, der hat bestimmte Grundregeln und Grundsätze zu berücksichtigen. Geregelt ist die Vorgehensweise von Journalisten im sog. Pressekodex.

In diesem Bereich wird es Informationen dazu geben, was im Journalismus wichtig ist.

  • Darstellungsformen
  • Rechtliches
  • Erfahrungswerte

Anregungen dazu werden immer gerne entgegen genommen.

Journalisten sind darüber hinaus auch ein „Dolmetscher“ für den Bürger: umfangreiche und schwer verständliche Informationen werden nachvollziehbar aufbereitet. Ein Beispiel hierfürt stellt z.B. der jährliche Haushaltsplan einer Gemeinde dar. Das kammeralistisch aufbereitete Zahlenmaterial liest kaum jemand. Die kurze und prägnante Zusammenfassung zu den kommunalen Eckdaten stellen dagegen für die Bürger einen Orientierungspunkt bzgl. der eigenen finanziellen Möglichkeiten (der Gemeinde) dar.

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PR- und Journalismusbereiche im Überblick

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Das Angebot reicht vom einzelnen Pressetext bis hin zu einer langfristigen und kontinuierlichen Zusammenarbeit in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

– Unternehmens- und Produktanalyse

– Ausarbeitung eines PR-Konzepts

– Definition geeigneter PR-Maßnahmen

Klassische Pressearbeit

Mittels Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kommen Unternehmensinformationen an die richtige Zielgruppe. Dazu gehört Kontaktpflege zu Kollegen der entsprechenden Medien. Ich fungiere als Schnittstelle zwischen Kunden und Journalistenkollegen und liefere redaktionell aufbereitete Beiträge.

– Verfassen von Presseinformationen

– Recherche und Verfassen von Anwenderberichten

– Erstellung von Fach- und Hintergrundberichten sowie Interviews

– Erstellung von Unternehmenspräsentationen, Broschüren etc.

– Erstellung von Haus- und Kundenzeitschriften, Newslettern

– Pressebetreuung bei verschiedenen Events

– Pressestelle d.h. ständiger Ansprechpartner für Journalisten

Administration & Dokumentation

– Erstellung und Pflege entsprechender Presseverteiler

– Versand von Presseinformationen

– Themenplanung

– Regelmäßige Dokumentation aller PR-Aufgaben

– inhaltliche Pflege der Firmen-Websites

– Erstellung von Pressespiegeln

– Aufbau der Pressearbeit in kleinen bzw. jungen Unternehmen

redaktionelles Angebot

Das journalistische Angebot habe ich von Grund auf gelernt und biete eine solide redaktionelle Arbeit an. Die Zusammenarbeit kann auf Projektbasis oder längerfristig verlaufen. Spezialisiert bin ich dabei auf lokale Berichterstattung, Kultur, Sport sowie Jugend & Szene. Zusammenarbeit

Print

>>Recherchieren, schreiben und redigieren. Das sind die Aufgeben eines Printjournalisten. Egal ob Reportagen, Glossen, Hintergrundberichte oder Interviews; die verschiedenen Stilformen machen den Beruf reizvoll. Wichtig ist es dabei, auf die entsprechende Wirkung der Worte zu achten. Online

>>Bedeutet für mich user-gerechte Darstellung von Texten. Der Internet-Leser soll kurz und knapp (und doch umfassend) über Sachverhalte informiert werden. Fotografie

>>Fotos machen, Lichteffekte nutzen, mit Perspektiven spielen. Ein gutes Bild ist ebenso wichtig, wie ein umfassender Text. Audio

>>Hörfunk vervollständigt mein Angebot. Durch ‚Radio machen‘ (News) kann man aber auch viel für den praktischen Journalismus lernen.

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Der Journalist – weltweit im Einsatz

Als Journalist hat man in der Regel sein Arbeitswerkzeug immer bei sich: Block, Stift, Laptop und Kamera. Vlt. kommen im Zuge der Crossmedialen Verbreitungswege ein spezielles Aufnahmegerät und eine kleine Videokamera mit dazu.

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