Erntedank oder Thanksgiving …

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Heute ist Erntedankfest … Also „Thanksgiving“ … ist doch das Gleiche. Oder?

Nur eben, dass es die aus Amerika kommende Bezeicnung des Erntefestes ist, bei dem die Gläubigen Gott für die Erntegaben danken.

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Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit

Gedenke o Mensch, dass du Staub bist und zum Staub wieder zurückkehren wirst.

Am Aschermittwoch – dem Beginn der österlichen Fastenzeit – wird den Gläubigen während des Gottesdienstes ein Aschenkreuz als Zeichen der eigenen Sterblichkeit auf die Stirn gezeichnet. 40 Tage lang dauert die Fastenzeit als Vorbereitung auf das Ostergeheimnis und die Auferstehung Jesu Christi. Betrachtet man die Fastenzeit etwas genauer, so stellt man fest, dass es sogar etwas mehr als 40 Tage sind, denn die Sonntage bis zum Palmsonntag werden hierzu nicht mitgezählt. D.h. genau genommen sind es vom heutigen Aschermittwoch bis zum Palmsonntag – dem Beginn der Karwoche – 45 Tage.

Der Palmsonntag dann ist der Auftakt der Karwoche, die Höhepunkte Osterns sind dann zwischen Gründonnerstag und Osternacht. Mit dem letzten Abendmahl mit Fusswaschung möchte Jesus seinen Jüngern ein Zeichen geben. Am Karfreitag gegen 3 Uhr stirbt Jesus am Kreuz. Die Osternacht symbolisiert die Auferstehung Jesu und am Ostermontag wird die Begegnung Jesu mit einigen Jüngern (beim Gang nach Emaus) gedacht.

 

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Papst Benedikt XVI. geht zum 28.02. „in Rente“

Bayerns Papst Benedikt XVI. tut etwas, was seit rund 700 Jahren kein Papst mehr getan hat. Er dankt ab, will der katholischen Weltkirche die Möglichkeit geben, mit einem (jüngeren) Papst sich weiter zu entwickeln. Er selbst tritt damit zurück in die Garde der Kardinäle, wird sich sicherlich aus der Öffentlichkeit zurück ziehen, um dem ‚Neuen‘ das Leben nicht unnötig schwer zu machen.

Vor Ostern soll es noch heißen „Habemus Papam“

Seine Amtskollegen – diejenigen Kardinäle, die das 80 Lebensjahr noch nicht überschritten haben – treffen sich nach dem 28.2. zum sog. Konglave, ziehen sich in die Sixtinische Kapelle zurück und wählen aus ihrer Mitte einen neuen Papst. Steigt weißer Rauch auf – wir erinnern uns an April 2005 – „Habemus Papam“, haben wir einen neuen Papst. Und das soll lt. Vatikan-Angaben in jedem Fall noch vor den Osterfeierlichkeiten der Fall sein.

Der Rückzug des Papstes kam für viele überraschend, hatte er die Kardinäle doch eig. für drei Heiligsprechungen in Rom versammelt. Dann gg. 12 Uhr der Paukenschlag. Nüchtern und direkt, wie es die Art de Theologie-Professors Joseph Ratzinger immer war.

Politiker ziehen Hut vor Papst-Entscheidung

Die Vertreter der Kirche, der Politik, der anderen Glaubensrichtungen würdigen die Entscheidung Ratzingers, die über mehrere Monate hinweg gereift ist. Angela Merkel beispielsweise erklärte, dass es im Zuge der immer älter werdenden Menschen sicherlich auch für einen Papst überlegenswert ist, selbst Schluss zu machen. Neben Papst Benedikt XVI. tat diesen Schritt ja kürzlich auch erst die niederländische Königin Beatrix, die Platz für ihren Sohn macht, die Amtsgeschäfte zu führen.

Mit 85 Jahren – sein Bruder Georg ist ebenfalls bereits 89. Jahre – der optimale Zeitpunkt, aufzuhören und den Lebensabend in Ruhe zu verbringen. Letztlich dürfen ja auch Bischöfe ab dem 80. Lebensjahr endgültig keine Diözesenleitung mehr inne haben. Ich denke, dieses „Rücktrittsrecht“ sollte man auch dem Papst einräumen, der in der Regel 365 Tage pro Jahr im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht und ab 1. März mit 85. Jahren quasi „in Rente“ geht, um vielleicht auch noch einige Zeit gemeinsam mit seinem Bruder ‚in Ruhe‘ zu verbringen. Es sei den beiden vergönnt. Langweilig wird dem Bayern dabei sicherlich kaum werden, spielt er doch gerne Klavier, liest, schreibt Bücher und genießt die Natur. Wo dies der Fall sein wird? – Er wird es wissen, hat er die Grundsatzentscheidung des Rücktrittes doch schon vor einer ganzen Weile gefällt und lediglich seine allerengsten Vertrauten (darunter sein Bruder Georg) informiert.

Ab März wird aus Papst Benedikt wieder Joseph Ratzinger

Die Situation, dass ein amtierender Papst den Rückzug erklärt, ist selten. Ratzinger wird mit Sicherheit jedoch genug Weitblick haben, sich nicht im Vatikan einzumischen, sondern dem ‚Neuen‘ seinen eigenen Weg gehen zu lassen. In den acht Jahren seines päpstlichen Wirkens mag es nach außen hin vielleicht nicht die von vielen erwarteten Reformen gegeben haben. Ein Wegbereiter dafür war Ratzinger jedoch sicherlich in vielerlei Hinsicht … die Art und Weise seines „Ausstiegs“ ist hierfür sicherlich nur ein Beispiel dafür. Wer Nachfolger wird: viele Staaten sehen die Vertrter ihrer Nationalität ganz vorne mit dabei, insbesondere auch Italien. Geht man jedoch nach der tatsächlichen Katholiken- bzw. Gläubigenzahl und einer Ausgewogenheit weltweit, dürfte der ’neue Papst‘ wohl kaum aus Europa kommen. Lateinamerika, Afrika oder auch Asien könnten hier die Nase vorne haben. In den letzten Jahren jedenfalls hat Benedikt XVI. seine Entscheidung mittelfristig bereits vorbereitet, auch jüngere Kardinäle ernannt, so dass das potentielle Gremium etwas größer ist. Aus deutscher Sicht mitentscheiden dürfen u.a. die Kardinäle Karl Lehmann (Mainz), Rainer Maria Wölki (Berlin) und Reinhard Marx (München.

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Glauben

Der Alltag eines jeden Menschen ist von verschiedenen Dingen geprägt:

  • Familie und Freunde
  • Beruf und Weiterbildung
  • Freizeitinteressen

In der Regel hetzt man von einem Termin zum nächsten, hängt am Handy und vergleicht in Facebook, ob irgendwelche Social-Media-Freunde aus dem eigenen Netzwerk vielleicht etwas Spannendes zu berichten wissen.

Kontakte zu anderen Menschen sind sicherlich wichtig. Allerdings sollten wir trotz allem „busy-busy“ nicht vergessen, dass wir uns dzwischen auch einmal eine Auszeit gönnen sollten. Das wir unsere innere Ausgewogenheit nicht verlieren. Denn sonst ist die Volkskrankheit „Burn Out“ sehr schnell mittendrin in unserem Leben.

Einen Ort der Ruhe findet man in der Natur oder aber in der Kirche. Dort kann man sich seine Gedanken sortieren und ordnen. In der Ruhe heißt es, sich auf das Wesentliche Besinnen oder sich auch einmal Rat holen, wenn man sich scheinbar in einer Sackgasse befindet.

Glaube ist etwas, das man keineswegs als Langweilig empfinden muss. Vielmehr kann ein Gebet durchaus Trost spenden oder Auftrieb für weitere zukünftige Aufgaben verleihen.

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