Sabine Gutzeit: Umsichtiger Umgang mit der Stimme / Kontroll- und Einflussnahme lernen
Stimmhygienische Maßnahmen
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it heißer Luft auf Kommunikationskurs Guten Morgen. Wie spät ist es? Wie komme ich zum Bahnhof? Luft lässt uns im Alltag Dinge erfahren und uns verständigen. Die Stimme besteht eigentlich nur aus Luft, ist ein Zusammenspiel von Atmung, Haltung und Stimmgebung im Kehlkopf. Mit der Stimme – einem Verständigungsinstrument – können Gefühle und Stimmungen ausgedrückt und die Persönlichkeit dargestellt werden. Damit aus der Luft Worte und Sätze werden, kommt noch der Bereich der Artikulation dazu. Im Mundraum werden Buchstaben und Laute geformt, erklärt die Logopädin Sabine Gutzeit den zwölf Seminarteilnehmern.
Durch das Räuspern nämlich nutze man die Stimmlippen stark ab. Es wird verstärkt Schleim produziert, er wiederum ein Kratzen im Hals und damit einen Räusperzwang auslöst. Schließlich ist man ohne seine Stimme im täglichen Leben sehr stark eingeschränkt. Um sein Sprechinstrument, die Stimme, entsprechend einzusetzen, muss man selber erst einmal kennen lernen, beschreibt die 31 Jahre alte Sabine Gutzeit. Und genau das versuchen die Seminarteilnehmer. Allerdings kann man auf den Kehlkopf, der bei der Stimmgebung eine entscheidende Rolle hat, nicht direkt einwirken. Man muss die Atmung, den Motor der Stimme, und das Getriebe (Kehlkopf) unter die Lupe nehmen, austesten. Aber, da ist sich die Sprecherzieherin sicher, in jeder Stimme stecke Potential, mit dem man arbeiten könne. Auch selbst. “Am Besten ist es, wenn man in seiner persönlichen Sprechstimmlage redet”, erklärt Sabine Gutzeit. Diesen Ton findet man, indem man beispielsweise durch lockeres bejahen in einem Gespräch.
Anwendbar ist der richtige Umgang mit Stimme beispielsweise auch am Telefon. Deutliche Artikulation, angenehme Lautstärke und Sprechgeschwindigkeit sowie ein freundlicher Gesichtsausdruck sorgen gleich für eine andere Gesprächsbasis. Und an der wird in den nächsten Wochen und Monaten mit Summübungen kräftig gefeilt.
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| Logopädin & Sprecherzieherin Sabine Gutzeit |

Journalismus heißt keineswegs, nur irgendwelche Texte zu verfassen. Journalismus bedeutet Leidenschaft für Themen, Aufgaben und Anliegen. Als ausgebildete Journalistin bzw. Redakteurin bin ich seit Beginn an – also den 90er Jahren – crossmedial unterwegs. Online-Berichterstattung, Zeitung, Zeitschrift und Hörfunk haben für mich immer schon eine Rolle gespielt.


