Texte sind weit mehr als das, was man geschrieben sieht

Texte sind weit mehr als das, was man geschrieben sieht

Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Worte weglassen. Mark Twain hat es mit diesem Ausspruch auf den Punkt gebracht. Es gehört nicht alles geschrieben. Auf die Auswahl und die Dosierung kommt es an. Denn richtig gute Geschichten oder Storys leben von einigen Details. D.h. ein erfahrener Journalist weiß, dass er sich bei seinen Texten auf die wesentlichen Fakten bzw. Storyelemente konzentrieren muss. Weniger ist vielfach mehr, kann man so auch auf Details eingehen. Sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellen als Autor, sondern das Ereignis, die Nachricht zentral…

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Lokaljournalismus kontra Welt-Nachrichten

Lokaljournalismus kontra Welt-Nachrichten

Was braucht man noch im Lokaljournalismus? Übung: Herunterziehen überregionaler Nachrichten auf lokael Ebene: z.B. Trinkgeldsteuer, Mobilfunkmasten, Kürzung der Sozialhilfeleistungen für Auslänger, die die deutsche Sprache nicht lernen wollen; CDU-Kampagne für Aufwertung des Ehrenamtes. Ein Tipp von Akademieleiter Herbert Knur (Akademie der bayerischen Presse in München), gleichzeitig Bürgermeister einer kleinen Gemeinde in der Nähe des Erdinger Flughafens: Bei Sitzungen versuchen, auch ein Auge auf die nicht-öffentliche Tagesordnung zu werfen. Bei Wegfallen des Geheimhaltunsgrundes muss die Verwaltung Auskunft über das Abstimmungsergebnis geben. Tipps für Recherche im Lokalen • von außen nach innen…

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Darstellungsformen im Journalismus

Darstellungsformen im Journalismus

Darstellungsformen …die Glosse bedient sich der Ironie, Überteibung. Muss als solche erkennbar sein. Sie treibt Argumente auf die Spitze, darf ironisch übertreiben, entlarven, verspotten, witzig sein und endet in einer Schlußpointe. Sie ist die wohl schwerste Darstellungsform, gerade weil sie so leicht daher kommt (Walter von La Roche). Im Gegensatz zur unpersönlichen Sachlichkeit des Kommentars ist die Glosse gefühlsbeton und subjektiv. Sie spielt mit Mitteln der Sprache, verwendet originelle Formulierungen und Wörter, die Umgangssprache, den Dialekt und bedient sich eher eines feuilletonistischen Stils. Sterne leuchten für Europa – Von Ramona…

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