Verwirrt und Orientierungslos – Demenz im Alter bringt auch für den Pflegebereich Schwierigkeiten

Demenz ist eine schleichende Krankheit, bei der der Mensch nach und nach seinen Geist bzw. Verstand verliert. Fachlich spricht man von einem Defizit im kognitiven, emotionalen bzw. sozialen Bereich. Faktisch ist es eine Beeinträchtigung des Gehirns, was dazu führt, dass man sich an Dinge nicht mehr erinnert, Menschen nicht mehr erkennt und dadurch auch seinen Orientierungssinn verliert. Die eigene Persönlichkeit wird bei dieser Art der Erkrankung betroffen bzw. auch beeinflusst.

Es gibt verschiedene Arten und Stufen der Orientierungslosigkeit bzw. Demenz. Auch die Ursachen von Demenz sind unterschiedlich. Manche Formen können behandelt bzw. der Ausbruch der Krankheit verzögert werden. Die aktuell wohl am häufigsten auftretende Demenz ist die Alzheimerkrankheit.

Die Medizin entwickelt sich immer weiter. Aktuell kann man den Verlauf der Demenz zwar – je nach Stadium der Krankheit – ein wenig beeinflussen bzw. hinaus zögern. Heilbar ist Demenz jedoch nicht. Es gibt lediglich die Möglichkeit im Vorfeld, durch Prävention die Risikofaktoren zu minimieren durch physische Aktivitäten (Sport), soziales Engagement, eine ausgewogene Ernährung sowie eine geistige Aktivität.

In den letzten Jahren haben die Kosten für Behandlung und Pflege Dementkranker deutlich zugenommen. 2004 lagen die Kosten bei rund 26 Mrd. Euro, wobei der größte Anteil – etwa ein Drittel – auf die Pflege fällt. Denn die erfordert vom Personal einiges an Zeit, will man den Patienten doch auch einen gewissen Freiraum lassen. Ein GPS-Tracking-Modul (Picotrack) könnte hier die Arbeit der Pflegekräfte ein wenig vereinfachen. Die pflegebedürftigen Personen erhalten dieses Modul per Gürtel oder Anhänger und tragen es bei sich. Ist nun der Patient nicht mehr auffindbar, können die Pflegekräfte das Modul aktivieren und auf diese Weise i.V.m. der entsprechenden Software die Person orten. Da man Picotrack aktivieren und deaktivieren kann ist der Patient in seiner Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt, steht nicht unter ständiger Beobachtung und kann sich dennoch trotz seiner zunehmenden Orientierungslosigkeit sicher und frei bewegen.

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Zweimal Bayern ganz oben: Maria Riesch holt Gesamt-Weltcup der Skifahrer, Viktoria Rebensburg Schnellste im Riesenslalom

Maria Riesch (Foto: Ramona Schittenhelm)
Foto: Ramona Schittenhelm

Die Saison endet für Maria Riesch versöhnlich. Die Garmisch-Partenkirchenerin holte nach zweimal Bronze bei ihrer Heim-Weltmeisterschaft vor wenigen Wochen in Garmisch-Partenkirchen den Gesamtwetcup. In Lenzerheide (Schweiz) war dabei der vierte Platz im Slalom alles entscheidend. Denn damit setzte sich die Deutsche wieder an die Spitze der Wertung und lag damit drei Punkte vor Lindsay Vonn (USA). Der Saison-Abschließende Riesenslalom in der Schweiz wurde am Morgen abgesagt, so dass der Gesamtsieg in der frühen Morgenstunde bereits fest stand.

Auf eine positive Saison zurück blicken kann aber auch die aus Kreuth stammende Viktoria Rebensburg. Sie 20 Jahre alte Olympiasiegerin im Riesenslalom entschied den Disziplinweltcup mit deutlichem Vorsprung vor Tessa Worley für sich. Nicht ganz so glücklich lief die Saison für die Bischofswiesenerin Kathrin Hölzl, die gesundheitlich stark angeschlagen war. Trotzdem reichte es für die Ex-Weltmeisterin im Riesenslalom in der Riesenslalom-Wertung zu Rang 6, obwohl Hölzl nicht alle Rennen bestreiten konnte.

Die Nachwuchstalente Susanne Riesch, Katharina und Lena Dürr, Christina Geiger und Veronique Hronek konnten entweder im Weltcup oder bei der Weltmeisterschaft erste Erfahrungen sammeln, um sich für die neue Saison zu rüsten.

Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass sowohl Riesch als auch Rebensburg nicht ganz alltägliches geschafft haben. Riesch ist erst die dritte deutsche Skifahrerin nach Rosi Mittermeier (1976) und Katja Seizinger (1996, 1998) die die Weltcup-Gesamtwertung für sich entscheiden konnte. Auch hier gab es bereits knappe Entscheidungen z.B. 1995, als Seizinger damals knapp der Schweizerin Vreni Schneider unterlegen war.

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DSV-Staffel ausgeglichen besetzt mit Drang auf’s Podest: Vorbereitung auf Ruhpolding 2012 top

Kathrin Hitzer verzichtete aufgrund einer Erkältung auf ihren Staffeleinsatz. Dadurch ergab sich folgende Staffelbesetzung für Deutschland: Andrea Henkel, Miriam Gössner, Tina Bachmann und Magdalena Neuner. Henkel ist dabei außer der Reihe als Startläuferin, Neuner übernimmt den Part der Schlussläuferin. Diese Entscheidung ging dabei von Henkel selbst aus, die sich derzeit dem Druck des Schlussläufers nicht aussetzen wollte. Die einzelnen Aufträge an die Athleten ergeben sich: die Thürigerin Andrea Henkel sollte eine gute Ausgangsposition im Spitzenfeld schaffen. Die Garmisch-Partnekirchenerin Gössner – eine Top-Läuferin – sollte im Idealfall einen kleinen Vorsprung herauslaufen, während Tina Bachmann die erreichte Position festigen sollte. Der Part von Magdalena Neuner: die Staffel ins Ziel bringen, so weit vorne wie möglich :).

Pünktlich um 11 Uhr begann die letzte Entscheidung der Biathlon-Weltmeisterschaft in Chanty-Mansijsk (Russland) – Die 4×6 Kilometer-Staffel der Frauen. Die erste der vier Läuferinnen Andrea Henkel hat dabei ihre Aufgabe gut gemacht und hat zeitgleich mit der Ukraine und Italien auf Miriam Gössner übergeben. Gössner läuft gegen die Ukrainerin Vita Semerenko und Karin Oberhofer (Italien). Läuferisch bewies Gössner im Rennen einmal mehr ihre Klasse und schaffte es, sich vor dem ersten Schießen einen kleinen Vorsprung vor der Ukraine heraus zu laufen. Gössner schoss langsam, hat sich beim Schießen Zeit gelassen und musste zweimal nachladen: 17 Sekunden hinter Russland ging es für die 20-Jährige aus Oberbayern wieder auf die Loipe. Das Stehendschießen für Gössner lief nicht gut: 2 Strafrunden für Deutschland, damit 51 Sekunden hinter den nun führenden Weißrussen auf Rang 6 liegend die letzten zwei Kilometer in Angriff nahm. Vor ihr lagen Weißrussland, Ukraine, Frankreich, Italien und die Slowakei. Bis zum Wechsel auf Tina Bachmann – Silbermedaillengewinnerin im Einzelrennen – konnte Gössner wieder einiges an Plätzen gut machen: auf Rang 4 hinter Weißrussland, der Ukraine und Frankreich mit 50 Sekunden Rückstand übergab sie an die dritte DSV-Läuferin. Zeitgewinn seit dem verunglückten Schießen war keiner zu verzeichnen. Damit liegt Deutschland bei Halbzeit des Rennens 30 Sekunden hinter den Medaillenrängen (2. Ukraine und 3. Frankreich). Viel Respekt hatte Gössner bei ihrem ersten Staffel-Auftritt bei einer Weltmeisterschaft, erzählte die 20 Jährige nach ihrem Wettkampf.

Mit zwei Nachladern überstand Tina Bachmann ihr erstes Schießen – der Rückstand auf die führenden Weißrussen wuchs auf 1:16 Minuten an. Auch im Stehendschießen kam Bachmann mit zwei Schießfehlern davon. Der bereits reduzierte Rückstand wuchs erneut auf 1:26 an. Die Medaille – Rang 3 mit Frankreich – ist mit 20 Sekunden noch greifbar. Vor den fünftplazierten Deutschen liegt die Slowakei, Frankreich sowie das Führungsduo Weißrussland und Ukraine. Die 24 Jährige kämpfe auf der Strecke noch einmal. Die Slowakei war schnell überholt und die Attake auf Frankreich sowie das Führungsduo Ukraine und Weißrussland war erfolgreich. Bachmann übergab auf die gleichaltrige Magdalena Neuner auf Rang 4 liegend mit einem Rückstand von 67 Sekunden auf die Spitze, unmittelbar hinter Frankreich.

Mit nur einem Nachlader konnte Magdalena Neuner zeitgleich mit der Französin den Schießstand verlassen und auf die letzten 4 Kilometer (inkl. Stehendschießen gehen). Neuners Rückstand auf das Führungsduo: 59 Sekunden. Drei Kilometer vor dem Ende der Staffel war der Rückstand Neuners ’nur noch‘ bei 38 Sekunden. Die Anweisung von Bundestrainer Rico Groß war ganz klar: Riskier was! Und Neuner riskierte beim Stehend-Schießen. Blieb Fehlerfrei und schob sich vor den letzten zwei Kilometern auf Rang 2 – die Ukraine (ebenfalls Fehlerfrei am Schießstand) war ’nur noch‘ gut 20 Sekunden entfernt. Frankreich lag unangefochten auf dem Bronzerang.

Kurz vor dem Erreichen des Stadions konnte Neuner die Ukrainerin bereits überholen. Der Sieg in der Staffel geht an Deutschland vor der Ukraine und Frankreich. Die letzten Meter war Jubel angesagt bei Magdalena Neuner und ihren Teamkolleginnen, die ihrer Rolle als Schlussläuferin gerecht wurde.

Damit ist die Biathlon-WM in Russland abgeschlossen. In der Medaillenbilanz der WM lag am Ende Norwegen mit 4 x Gold, 1 x Silber und 3 x Bronze doch noch knapp hinter Deutschland (4/ 3 / 0). Es folgen Frankreich (1 / 1 / 3), Finnalnd (1/1 /0), Schweden (1/o /1), Russland (0/3/0), Weißrussland (0/1/0) und der Ukraine (0/1/2). Magdalena Neuner hat mit diesem Titel 10 WM-Titel errungen – mit ihren 24 Jahren. Heute wird noch kräftig gefeiert, gab die Wallgauerin das Motto des abends aus :-). Die Vorbereitungen der Aktiven Biathleten sind nun auf die Weltmeisterschaft im Frühjahr 2012 im Chiemgau gerichtet. Ruhp0lding (Landkreis Traunstein) in Oberbayern ist der nächste Veranstaltungsort.

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Der Teamkapitän der Biathlon-Staffel kommt aus Oberbayern … Magdalena Neuner Topstar der WM in Russland

Mit 24 Jahren steht Magdalena Neuner ganz oben: 3 x Gold und 1 x Silber gab es für die Biathletin aus Oberbayern in Chanty Mansijsk. Die Ziele für die in Garmisch-Partenkirchen geborene Sportlerin müssen neu definiert werden. Denn mit 10 Weltmeistertiteln ist Neuner die erfolgreichste WM-Sportlerin im Biathlon. Für ihren Heimatort Wallgau ist Neuner sicherlich die Werbeträgerin schlechthin.

Bei der WM-Staffel präsentierte Neuner eine ganz andere Stärke: die 24 Jährige übernahm die Rolle des Teamkapitäns und übernahm Verantwortung für die beiden Staffelneulinge (Andrea Henkel sorgte selbst für einen soliden Staffeleinstieg). Neuner tröstete die etwas unglücklich agierende Kollegin Miriam Gössner (20 Jahre) und lockerte sich gemeinsam mit der gleichaltrigen Kollegin Tina Bachman vor dem Rennen auf. In ihrem ersten Staffelrennen als Schlussläuferin zeigte Neuner, was an Kampfgeist in ihr steckt. Sie reduzierte den Rückstand auf die Spitze kontinuierlich und bewies am Schießstand Kampfgeist. Insbesondere beim letzten, dem Stehendschießen schoss Neuner auf Risiko und Tempo und gewann: die letzten 2 Kilometer hieß es Vollgas zu geben und die Betreuer an der Strecke richtig aus der Puste zu bringen, die ihr versuchten, beim anfeuern zu folgen.

Die Zollbeamtin ist seit 2003 im Nationalkader. Seitdem holte die für den SC Wallgau startende Sportlerin zahlreiche Medaillien und Weltcupsiege: bei Olympia war es bislang 2 x Gold und 1 x Silber, bei Weltmeisterschaften 10 x Gold und 3 x Silber sowie eine Bronzemedaille bei Europameisterschaften. Auch bei der Sommer-Biathlon-WM (Oberhof) gab es bereits 3 Titel. Darüber hinaus gewann Neuner bereits zweimal den Gesamt-Weltcup bzw. konnte alle Disziplin-Weltcups schon einmal für sich entscheiden. 35 Weltcup-Siege – davon 23 Einzelsiege – vervollständigen die bisherige Erfolgsbilanz von Magdalena Neuner, die schon in der Jugendzeit eine überaus erfolgreiche Athletin war. 2007 wurde Neuner die jüngste Dreifach-Weltmeisterin und die zweitjüngste deutsche Weltmeisterin nach Petra Behle (Petra Schaf). Auch galt Neuner als jüngste Siegerin des Gesamtweltcups (2007/08). In der Vergangenheit gelang es Neuner durchaus, ihre Schießleistungen zu stabilisieren, was ihr in den Rennen zu einer gewissen Sicherheit verhilft. In der Loipe ist eine Neuner in Bestform ohnehin nur schwer zu schlagen, wie die Schlussrunde der Weltmeisterschafts-Staffel beweist. Die Motivation Neunerst vor dem Rennen war groß. Stolz war die Wallgauern darauf, mit nur einem Fehler durchgekommen zu sein. Vor allem beim stehend Schießen.

In der Top-Verfassung, in der sich Magdalena Neuner derzeit befindet, ist auch der Gewinn des Gesamt-Weltcups 2010/2011 noch möglich. Derzeit liegt die Wallgauerin – drei Rennen vor Ende der Saison – auf Rang 3 (854 Punkte) hinter Kaisa Mäkäräinen (914 Punkte) und Helena Ekholm (907 Punkte). Das Weltcup-Finale findet vom 14.-20. März 2011 am Holmenkollen in Oslo statt. Eines der nächsten Ziele Neuners wird sicherlich die Heim-Weltmeisterschaft 2012 vom 29.02. bis 11.03. in Ruhpolding (Landkreis Traunstein / Oberbayern) sein. „Es werden hier viele Leute an der Strecke stehen, die ich kenne. Ich freue mich sehr darauf, erklärt Magdalena Neuner in einem Interview.

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Oberbayern innerhalb weniger Wochen bereits zum dritten Mal Austragungsort von Weltmeisterschaften

Inzell rüstet sich bereits für die Einzelweltmeisterschaften der Eisschnellläufer, die vom 10. bis 13. März 2011 in der neu gebauten Max-Aicher-Halle statt finden werden. Der Ort im Chiemgau hat im Eisschnelllauf Tradition, Anni Friesinger-Postma hätte gerne bei den Weltmeisterschaften in ihrem Heimatort ihre Karriere beendet. Die Gesundheit machte der 34-Jährigen jedoch einen Strich durch die Rechnung, weshalb Friesinger-Postma ihre Sportlerlaufbahn vor Beginn dieser Saison beendete. Stattdessen freut sich die 34 Jahre alte Ex-Sportlerin inzwischen auf Nachwuchs und wird am Rande der Eisbahn die Kolleginnen analysieren.

Und die Kolleginnen sind allen voran Jenny Wolf und Judith Hesse im Sprintbereich sowie Stephanie Beckert und Claudia Pechstein über die Langstrecken. Diese vier Sportlerinnen wollen im Damen-Teilnehmerfeld um die Medaillen kämpfen.

Nach den Wettbewerben in der Max-Aicher-Arena, die direkt am Leistungszentrum Eisschnelllauf errichtet wurde, geht es für die Fans in die Dorfmitte Inzells auf die Partymeile. Der Eintritt zur Partymeile ist kostenlos. Partyzelte, eine Showbühne sowie 16 Band werden hier an den Tagen für Stimmung sorgen. Die Festivitäten sind zwischen dem 9. und 12. März in Inzell. Am Samstag ist hier Familientag mit einem Kletterturm, Jongleuren, Gauklern und Kinderschminken. Bereits ab 9 Uhr ist an diesem Tag im Ort etwas geboten – auch musikalisch mit „No Beer vor Vali“, „LIAAA“, „List“ und „Dan Cotletto“.

Am Mittwoch, 9.3.2011 ab 18 Uhr geht es auf der Hauptbühne los. Eine Stunde lang wird „Fire44“ einheizen, ehe zwischen 19 und 20.30 Uhr die offizielle Eröffnungsfeier mit Feuerwerk statt findet. Ab 20.30 Uhr findet im Bayerischen Zelt ein Konzert mit „Die lusigen Bergla“ statt, während im Internationalen Partyzelt „Hurricanes“ einheizen wird.

Die „Bayern 3 Band“ wird am Donnerstag, 10.3.2011 um 18 Uhr auf der Bühne stehen. 20.30 Uhr ist die Startzeit für die Konzerte von „Ruperti Blosn“ (Bayernzelt) und „Back in town“ (Internationales Partyzelt).

Das Abendprogramm am Freitag, 11.3.2011 bestreiten ab 18 Uhr „Wipe out“ auf der Hauptbühne sowie „D‘ Hochfellner“ (Bayernzelt) und „Second Hand Band“ (Internationales Partyzelt). Den Abschluss auf der Partymeile gibt es am Samstag, 12.3.2011. Von 9 bis 13 Uhr ist Familientag, „Söör“ wird ab 18 Uhr auf der Hauptbühne auftreten, „Boarisch Sixx“ (Bayerisches Zelt) und „Club 3“ (Internationales Partyzelt) werden den musikalischen Abschluss der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft (Partymeile) bilden.

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Inzell rüstet für die Eisschnelllauf-WM: Teilnehmer bereiten sich teilweise bereits in oberbayerischer Gemeinde auf die Wettkämpfe vor

Mitte März finden in der oberbayerischen Gemeinde Inzell (Landkreis Traunstein) die Einzelweltmeisterschaften der Eisschnellläufer statt. Dieser Wettkampf wird quasi die erste sportliche Bewährungsprobe für die neu gebaute Max-Aicher-Halle sein. Die ersten WM-Teams und Sportler sind bereits nach Inzell gekommen, um sich dort auf die internationalen Meisterschaften vorzubereiten, währe3nd andere Sportler – beispielsweide die qualifizierten deutschen Athleten – beim Weltcupfinale in den Niederlanden (Heerenveen) am Start sind.

Geplant ist für den heutigen Freitag sowie am Samstag ein Testwettkampf – die German Open. Deutsche Kadersportler sowie internationale Aktive werden hier mit dabei sein. Ein Deutscher hat sich im Vorfeld des Wettbewerbes verletzt: Jörg Dallmann hat sich bei einem Sturz gestern den Arm ausgekugelt und muss pausieren. Ob sein WM-Start in Gefahr ist, muss sich in den nächsten Tagen heraus stellen.

Viel los sein wird in den nächsten Tagen und Wochen in Inzell in jedem Fall. Denn die Hotels dort sind nahezu ausgebucht. Und auch für die Wettkämpfe am WM-Wochenende sind keine Karten mehr erhältlich. Inzell erwartet den großen Besucheranstoss ab dem 07. März 2011. Die Gemeinde am Rande der bayerischen Alpen wird dann zahlreiche internationale Besucher haben – viele von ihnen werden sicherlich niederländisch sprechen.

Eröffnet wird die Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft dann am 10. März. Im ehemaligen Krankenhaus, das komplett umgebaut ist, werden die Spiele eröffnet bzw.ist letztlich auch die medizinische Betreuung untergebracht.

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