Sound der Sehnsucht – Claudia Koreck vereint Mundart mit internationalem Einfluss

Einwühlsam und doch kraftvoll: die Traunsteiner Sängerin Claudia Koreck überzeugt mit einer Bandbreite an stimmlichen Möglichkeiten ihr Publikum in Ingolstadt. Verschmust und verträumt beherrscht Koreck dabei ebenso wie kraftvoll und mit Soul-Hintergrund.

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Biathlon-Männer knapp an der Medaille vorbei

Sie haben gekämpft, die deutschen Biathlon-Männer beim 20-Kilometer-Einzelrennen. Gereicht zur Medaille hat es dennoch nicht. Lokalheld Andreas Birnbacher scheiterte am Knappsten von allen vieren an der Bronzemedaille. Ein Fehler beim letzten Stehendschießen gab den Auslösern dafür, dass Birnbacher am Ende 0,8 Sekunden hinter den Medaillen im Ziel war. Bis zuletzt Siegchancen hatte auch Arnd Pfeiffer, der jedoch beim letzten Schießen zweimal verfehlte und am Ende lediglich einen Platz unter den Top Ten zu buche stehen hatte. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch bei Michael Greis, der sich dank seiner aktuell guten Form auch für die Staffel empfehlen konnte. Vielleicht gelingt es den Deutschen ja da, ihre Medaille zu gewinnen. Simon Schempp – im Verfolger noch bester DSV-Biathleth – verfehlte im Einzel dagegen zu häufig die Scheiben und landete im Mittelfeld.

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Gold für Magdalena Neuner bei der Heim-WM

Ruhpolding Der Chiemgau ist für die Biathletin Magdalena Neuner immer eine Reise wert. In der vergangenen Saison konnte die Wallgauerin dort im Weltcup glänzen. Und bei der diesjährigen Weltmeisterschaft legte sie in ihrem zweiten Rennen bereits ihre zweite Glanzleistung an den Tag. Den Zuschauer in der erneuerten und 26.000 Zuschauer fassenden Chiemgau-Arene freute es in jedem Fall, erklangen doch – so wie schon donnerstags während des Mixed-Rennens – lautstarke „Lena Lena“-Rufe. Die angehende Trainerin, die die Weltcup-Gesamtwertung in ihrer Sportart souverän anführt, ist wohl erwartungsgemäß bereits von Beginn an der Publikumsliebling der Biathlonfans. Und im Damenbereich sollte es – wenn nicht eigene Fehler Neuners dies verhindern – sollten während der Weltmeisterschaft in Ruhpolding noch der ein oder andere Titel ihre Medaillensammlung ergänzen und erweitern. Einem erfolgreichen Bronze-Auftakt in der Staffel ließ Neuner beim heutigen Sprintrennen mit einer 15-Sekunden-Führung vor der laufstarken Daria Dombratschewa die Gold-Medaille folgen. Ihre Teamkolleginnen Andrea Henkel, Miriam Gössner, Tina Bachmann und Franziska Hildebrand machten die Sache nicht ganz so gut. Ebenso das fünfköpfige Herrenteam. Sie alle blieben hinter den eigenen Erwartungen und denen der Zuschauer deutlich zurück.

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Magdalena Neuner – nach der WM und dem Weltcup-Finale ist Schluss

Im Biathlon-Team Deutschlands steht nach Ende der WM-Saison im eigenen Land wohl ein Umbruch bevor. Magdalena Neuner – Vorzeigebiathletin Deutschlands – hat bereits Anfang Dezember erklärt, ihre sportliche Laufbahn mit Ende der Saison zu beenden. Erreicht hat die 25-Jährige bereits alles, was ein Biathlet erreichen kann:

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Fünf deutsche beim letzten Saisonrennen dabei: Massenstart mit 12,5 Kilometer der Showdown

Die Ausgangssituation vor dem Rennen war klar: theoretisch konnten Helena Ekholm, Tora Berger und Andrea Henkel hatten rein rechnerisch noch die Chance, Kaisa Mäkäräinen zu überflügen. Allerdings hätte die 28 Jahre alte Finnin dafür max. 26 von 30 Startern zu werden. Spannender war es da noch im Massenstart-Weltcup, den Magdalena Neuner anführte, knapp gefolgt von Tora Berger.

Auf der 12,5 Kilomterstrecke am Holmenkollen in Oslo mussten die 30 Starterinnen – darunter 5 Deutsche – vier Schießeinlagen bewältigen. ledichlich Russland stellt mit sechs Starterinnen ein noch größeres Team in diesem Massenstart-Rennen. Pro nicht getroffener Scheibe musste eine Strafrunde gelaufen werden.

Nach dem Rennen wird der Fokus der Biathleten bereits auf die neue Saison gerichtet. Die Weltmeisterschaft 2012 findet im bayerischen Ruhpolding (Landkreis Traunstein statt).

Mit Tina Bachmann, Andrea Henkel und der immer noch geschwächten Magdalena Neuner sowie Kathrin Hitzer (beide Bayern) tummelten sich während des Rennens drei deutsche Biathletinnen im Spitzenfeld, Neuners Chancen bzgl. des Massenstart-Weltcups waren gut.

Das letzte Rennen der Saison war das der russischen Biathletinnen um Anna Bogaly-Titowetz, Olga Zaitseva sowie Daria Dombracheva (Bulgarien). Andrea Henkel auf Rang vier liegend wurde verfolgt von der nächsten Russin Olga Slepttsova. Neuner – auf Rang 7 liegend – ging auf die Schlussrunde. Die Bulgarin lag damit 2,5 Kilometer vor Ende des Rennens im Massenstart-Weltcup knapp vor Neuner. Zu diesem Zeitpunkt stand auch bereits fest, dass die Finnin den Gesamtweltcup gewinnen wird, da Tora Berger deutlich hinter ihr lag. Die Weißrussin wird vom deutschen Trainer Klaus Siebert trainiert.

Die besten deutschen Biathleten dieses Rennens waren Andrea Henkel (4.), Magdalena Neuner (6.), Kathrin Hitzer (9.), Miriam Gössner (13.) und Tina Bachmann (14.). Helena Ekholm wird 7. des Rennens, Mäkäräinen 15. Tora Berger 16. Damit ist Mäkäräinen Weltcupsiegerin, Andrea Henkel hat sich durch ihren vierten Rang noch auf Platz zwei in der Gesamtwertung vorgeschoben.

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DSV-Staffel ausgeglichen besetzt mit Drang auf’s Podest: Vorbereitung auf Ruhpolding 2012 top

Kathrin Hitzer verzichtete aufgrund einer Erkältung auf ihren Staffeleinsatz. Dadurch ergab sich folgende Staffelbesetzung für Deutschland: Andrea Henkel, Miriam Gössner, Tina Bachmann und Magdalena Neuner. Henkel ist dabei außer der Reihe als Startläuferin, Neuner übernimmt den Part der Schlussläuferin. Diese Entscheidung ging dabei von Henkel selbst aus, die sich derzeit dem Druck des Schlussläufers nicht aussetzen wollte. Die einzelnen Aufträge an die Athleten ergeben sich: die Thürigerin Andrea Henkel sollte eine gute Ausgangsposition im Spitzenfeld schaffen. Die Garmisch-Partnekirchenerin Gössner – eine Top-Läuferin – sollte im Idealfall einen kleinen Vorsprung herauslaufen, während Tina Bachmann die erreichte Position festigen sollte. Der Part von Magdalena Neuner: die Staffel ins Ziel bringen, so weit vorne wie möglich :).

Pünktlich um 11 Uhr begann die letzte Entscheidung der Biathlon-Weltmeisterschaft in Chanty-Mansijsk (Russland) – Die 4×6 Kilometer-Staffel der Frauen. Die erste der vier Läuferinnen Andrea Henkel hat dabei ihre Aufgabe gut gemacht und hat zeitgleich mit der Ukraine und Italien auf Miriam Gössner übergeben. Gössner läuft gegen die Ukrainerin Vita Semerenko und Karin Oberhofer (Italien). Läuferisch bewies Gössner im Rennen einmal mehr ihre Klasse und schaffte es, sich vor dem ersten Schießen einen kleinen Vorsprung vor der Ukraine heraus zu laufen. Gössner schoss langsam, hat sich beim Schießen Zeit gelassen und musste zweimal nachladen: 17 Sekunden hinter Russland ging es für die 20-Jährige aus Oberbayern wieder auf die Loipe. Das Stehendschießen für Gössner lief nicht gut: 2 Strafrunden für Deutschland, damit 51 Sekunden hinter den nun führenden Weißrussen auf Rang 6 liegend die letzten zwei Kilometer in Angriff nahm. Vor ihr lagen Weißrussland, Ukraine, Frankreich, Italien und die Slowakei. Bis zum Wechsel auf Tina Bachmann – Silbermedaillengewinnerin im Einzelrennen – konnte Gössner wieder einiges an Plätzen gut machen: auf Rang 4 hinter Weißrussland, der Ukraine und Frankreich mit 50 Sekunden Rückstand übergab sie an die dritte DSV-Läuferin. Zeitgewinn seit dem verunglückten Schießen war keiner zu verzeichnen. Damit liegt Deutschland bei Halbzeit des Rennens 30 Sekunden hinter den Medaillenrängen (2. Ukraine und 3. Frankreich). Viel Respekt hatte Gössner bei ihrem ersten Staffel-Auftritt bei einer Weltmeisterschaft, erzählte die 20 Jährige nach ihrem Wettkampf.

Mit zwei Nachladern überstand Tina Bachmann ihr erstes Schießen – der Rückstand auf die führenden Weißrussen wuchs auf 1:16 Minuten an. Auch im Stehendschießen kam Bachmann mit zwei Schießfehlern davon. Der bereits reduzierte Rückstand wuchs erneut auf 1:26 an. Die Medaille – Rang 3 mit Frankreich – ist mit 20 Sekunden noch greifbar. Vor den fünftplazierten Deutschen liegt die Slowakei, Frankreich sowie das Führungsduo Weißrussland und Ukraine. Die 24 Jährige kämpfe auf der Strecke noch einmal. Die Slowakei war schnell überholt und die Attake auf Frankreich sowie das Führungsduo Ukraine und Weißrussland war erfolgreich. Bachmann übergab auf die gleichaltrige Magdalena Neuner auf Rang 4 liegend mit einem Rückstand von 67 Sekunden auf die Spitze, unmittelbar hinter Frankreich.

Mit nur einem Nachlader konnte Magdalena Neuner zeitgleich mit der Französin den Schießstand verlassen und auf die letzten 4 Kilometer (inkl. Stehendschießen gehen). Neuners Rückstand auf das Führungsduo: 59 Sekunden. Drei Kilometer vor dem Ende der Staffel war der Rückstand Neuners ’nur noch‘ bei 38 Sekunden. Die Anweisung von Bundestrainer Rico Groß war ganz klar: Riskier was! Und Neuner riskierte beim Stehend-Schießen. Blieb Fehlerfrei und schob sich vor den letzten zwei Kilometern auf Rang 2 – die Ukraine (ebenfalls Fehlerfrei am Schießstand) war ’nur noch‘ gut 20 Sekunden entfernt. Frankreich lag unangefochten auf dem Bronzerang.

Kurz vor dem Erreichen des Stadions konnte Neuner die Ukrainerin bereits überholen. Der Sieg in der Staffel geht an Deutschland vor der Ukraine und Frankreich. Die letzten Meter war Jubel angesagt bei Magdalena Neuner und ihren Teamkolleginnen, die ihrer Rolle als Schlussläuferin gerecht wurde.

Damit ist die Biathlon-WM in Russland abgeschlossen. In der Medaillenbilanz der WM lag am Ende Norwegen mit 4 x Gold, 1 x Silber und 3 x Bronze doch noch knapp hinter Deutschland (4/ 3 / 0). Es folgen Frankreich (1 / 1 / 3), Finnalnd (1/1 /0), Schweden (1/o /1), Russland (0/3/0), Weißrussland (0/1/0) und der Ukraine (0/1/2). Magdalena Neuner hat mit diesem Titel 10 WM-Titel errungen – mit ihren 24 Jahren. Heute wird noch kräftig gefeiert, gab die Wallgauerin das Motto des abends aus :-). Die Vorbereitungen der Aktiven Biathleten sind nun auf die Weltmeisterschaft im Frühjahr 2012 im Chiemgau gerichtet. Ruhp0lding (Landkreis Traunstein) in Oberbayern ist der nächste Veranstaltungsort.

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Der Teamkapitän der Biathlon-Staffel kommt aus Oberbayern … Magdalena Neuner Topstar der WM in Russland

Mit 24 Jahren steht Magdalena Neuner ganz oben: 3 x Gold und 1 x Silber gab es für die Biathletin aus Oberbayern in Chanty Mansijsk. Die Ziele für die in Garmisch-Partenkirchen geborene Sportlerin müssen neu definiert werden. Denn mit 10 Weltmeistertiteln ist Neuner die erfolgreichste WM-Sportlerin im Biathlon. Für ihren Heimatort Wallgau ist Neuner sicherlich die Werbeträgerin schlechthin.

Bei der WM-Staffel präsentierte Neuner eine ganz andere Stärke: die 24 Jährige übernahm die Rolle des Teamkapitäns und übernahm Verantwortung für die beiden Staffelneulinge (Andrea Henkel sorgte selbst für einen soliden Staffeleinstieg). Neuner tröstete die etwas unglücklich agierende Kollegin Miriam Gössner (20 Jahre) und lockerte sich gemeinsam mit der gleichaltrigen Kollegin Tina Bachman vor dem Rennen auf. In ihrem ersten Staffelrennen als Schlussläuferin zeigte Neuner, was an Kampfgeist in ihr steckt. Sie reduzierte den Rückstand auf die Spitze kontinuierlich und bewies am Schießstand Kampfgeist. Insbesondere beim letzten, dem Stehendschießen schoss Neuner auf Risiko und Tempo und gewann: die letzten 2 Kilometer hieß es Vollgas zu geben und die Betreuer an der Strecke richtig aus der Puste zu bringen, die ihr versuchten, beim anfeuern zu folgen.

Die Zollbeamtin ist seit 2003 im Nationalkader. Seitdem holte die für den SC Wallgau startende Sportlerin zahlreiche Medaillien und Weltcupsiege: bei Olympia war es bislang 2 x Gold und 1 x Silber, bei Weltmeisterschaften 10 x Gold und 3 x Silber sowie eine Bronzemedaille bei Europameisterschaften. Auch bei der Sommer-Biathlon-WM (Oberhof) gab es bereits 3 Titel. Darüber hinaus gewann Neuner bereits zweimal den Gesamt-Weltcup bzw. konnte alle Disziplin-Weltcups schon einmal für sich entscheiden. 35 Weltcup-Siege – davon 23 Einzelsiege – vervollständigen die bisherige Erfolgsbilanz von Magdalena Neuner, die schon in der Jugendzeit eine überaus erfolgreiche Athletin war. 2007 wurde Neuner die jüngste Dreifach-Weltmeisterin und die zweitjüngste deutsche Weltmeisterin nach Petra Behle (Petra Schaf). Auch galt Neuner als jüngste Siegerin des Gesamtweltcups (2007/08). In der Vergangenheit gelang es Neuner durchaus, ihre Schießleistungen zu stabilisieren, was ihr in den Rennen zu einer gewissen Sicherheit verhilft. In der Loipe ist eine Neuner in Bestform ohnehin nur schwer zu schlagen, wie die Schlussrunde der Weltmeisterschafts-Staffel beweist. Die Motivation Neunerst vor dem Rennen war groß. Stolz war die Wallgauern darauf, mit nur einem Fehler durchgekommen zu sein. Vor allem beim stehend Schießen.

In der Top-Verfassung, in der sich Magdalena Neuner derzeit befindet, ist auch der Gewinn des Gesamt-Weltcups 2010/2011 noch möglich. Derzeit liegt die Wallgauerin – drei Rennen vor Ende der Saison – auf Rang 3 (854 Punkte) hinter Kaisa Mäkäräinen (914 Punkte) und Helena Ekholm (907 Punkte). Das Weltcup-Finale findet vom 14.-20. März 2011 am Holmenkollen in Oslo statt. Eines der nächsten Ziele Neuners wird sicherlich die Heim-Weltmeisterschaft 2012 vom 29.02. bis 11.03. in Ruhpolding (Landkreis Traunstein / Oberbayern) sein. „Es werden hier viele Leute an der Strecke stehen, die ich kenne. Ich freue mich sehr darauf, erklärt Magdalena Neuner in einem Interview.

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Inzell sind die Titelkämpfe der Jenny Wolf: Sprinterin erfolgreich mit Gold dekoriert

Für Jenny Wolf war es in Inzell (Landkreis Traunstein) der vierte WM-Titel in Serie. Seit 2007 ist die Berlinerin auf dieser Strecke damit ungeschlagen. Die 32 Jahre alte Wolf war bereits im ersten Lauf mit 37,98 Sekunden als einzige Läuferin des Feldes unter der 38-Sekunden-Marke. Zweite des Rennens wurde Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa (Südkorea), die Chinesin Wang Belixing holte Bronze. Annette Gerritsen forderte Wolf im zweiten Rennen noch einmal. Eine Eingangszeit von 10,29 Sekunden, die Endzeit lag bei 37,96 Sekunden, Gerritssen war mit 38,33 Sekunden geschlagen. Wolf konnte über die beiden 500-Meter-Rennen die erste Goldmedaille für Deutschland sichern. Gerritssen wird am Ende Vierte. Nach dem ersten Lauf hatte sie bereits ein gutes Gefühl, beim Zieleinlauf war es nur Freude, beschreibt Wolf.

Die deutsche Teamkollegin Monique Angermüller stürzte. Die drite Deutsche Starterin über die 500 Meter, Judith Hesse, erreichte eine Eingangtszeit von 10,47 Sekunden sowie eine 500-Meter-Endzeit 38,52 Sekunden. Hesse kommt mit den sehr engen Kurven in Inzell sehr gut zurecht. Am Ende war es für Hesse der fünfte Rang, nachdem Hesse im zweiten Rennen über die 500 Meter ihre Zeit nocheinmal steigern konnte auf 38,13 Sekunden. Für Hesse war dies persönliche Bestzeit zum Saisonhöhepunkt Heim-WM. Die Platzierung war zudem die beste Internationele Klassierung in ihre bisherigen Karriere. Die Atmosphäre und Stimmung in der Eishalle im Chiemgau war super, die Fans feuerten die Sprinter an.

Am Rande der gut organisierten WM in Inzell gab es aber auch ein paar Misstöne von Seiten Anni Friesinger-Postmas. Die dreimalige Olympiasiegerin stammt aus Inzell und hätte sich am Rande der WM eine offizielle Verabschiedung auf ihrer Heimbahn, auf der sie seit ihrem 5 Lebensjahr trainiert hatte, gewünscht. Der Eisschnelllauf-Verband stimmte dem nicht zu. Gerd Heinze, Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft erklärte, als Veranstalter könne der Verband eine solche Entscheidung nicht treffen.

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Chemnitzer Nico Ihle riskiert über 500 Meter bei der WM in Inzell

Im ersten von zwei Läufen in Inzell (Landkreis Traunstein) bei der Eisschnelllauf-WM ist es Nico Ihle noch nicht gelunden, die 35-Sekunden-Grenze zu knacken: 35,33 Sekunden stehen für den Sachsen zu Buche, worüber er sich selbst wenig erfreut zeigte. Im ersten Durchgang bedeutete dies Rang 14. Im zweiten Lauf sollte das Ziel der Zeit nocheinmal erreich werden: Ihles Zeit im Ziel war bei 35,07 Sekunden. Das eigene Ziel war knapp verfehlt. Man merkte, dass dem Sachsen auf der Zielgerade die Luft ausging. Ansonsten wäre die Zeit-Vorgabe machbar gewesen. Von der Platzierung war es Rang 13für Ihle. Weltmeister wurde der Koreaner Kyou-Hyuk Lee, vor dem Japaner und Jan Smeekens (Niederlande).

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Beckert, Ost und Pechstein gemeinsam zum Teamerfolg in Inzell

Kanada, USA, Japan, Niederlande, Deutschland: in der Team-Verfolgung der Damen sind das bei den Eisschnellläufern die favorisierten Teams. In Inzell (Landkreis Traunstein) werden für Deutschland die beiden Medaillengewinnerinnen Stephanie Beckert und Claudia Pechstein sowie Isabell Ost an den Start gehen. Als Ersatzläuferin im (erweiterten) Team ist Jennifer Bay, die jedoch voraussichtlich nicht zum Einsatz kommen wird. Deutschland war bei den beiden Team-Entscheidungen der Olympischen Spielen siegreich. Die Kanadierinnen erreichten im „Fernduell“ eine Zeit knapp unter 3 Minuten über die 3000 Meter-Strecke. Deutschland erreichte eine Zeit von 3:01,82 und belegte damit am Ende Platz drei. Der Sieg ging an Kanada vor den Niederländerinnen um Doppel-Weltmeisterin Ireen Wüst.

Damit erreichte Deutschland bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaftein in Inzell eine beachtliche Medaillensammlung für Deutschland:

  • Gold: Jenny Wolf (500 Meter)
  • Silber: Stephanie Beckert (5000 Meter)
  • Bronze: Stephanie Beckert (3000 Meter), Claudia Pechstein (5000 Meter), Teamverfolgung (Isabell Ost, Claudia Pechstein, Stephanie Beckert)

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