Schnee – einfach nur Wasser in anderer Form?

Derzeit ist Bayer gut versorgt mit viel Schnee. Schnee ist dabei eigentlich nichts anderes als Wasser, nur eben in einem etwas anderen chemischen Zustand, als während z.B. der Sommermonate. Schnee gibt es also nur ab einer bestimmten Temperaturgrenze, ist diese überschritten – d.h. die Temperatur wärmer – wird der Schnee automatisch zu Regen.

Kurz sollten wir jedoch erst einmal klären, wie Regen bzw. Schnee entsteht? Durch die Wärme verdampft das Wasser aus den stehenden und fließenden Gewässern. Den Wasserdampf treibt es nach oben. Aber je höher der Wasserdampf steigt, desto mehr kühlt er ab – auch bedingt durch die kühlere Luft oben. Kondensat entsteht – kleine Tröpfchen in der Luft bilden sich und werden zu Wolken. Je kälter es nun dort oben wird, desto schwerer werden die Tropfen. Dadurch entstehen die verschiedenen Regen- und Schneeformen. Wenn nun also in einer Wolke die Temperatur unter 0 Grad Celsius liegt, entstehen sog. Eiskristalle, die sich zu Schneeflocken verketten.

Also: don’t panic, nur weil’s 2012 bereits am 28. Oktober auch im Flachland Schnee hat, so dass dieser gleich liegen bleibt. Ein paar Zentimeter waren es schon, so dass Gärten und Dächer zugedeckt weiß waren und auch die Autos eine weiße Schneemütze aufhatten. Allerdings ist durchaus davon auszugehen, dass der Schnee (noch) nicht lange halten wird, sondern alsbald verschwindet. Welche Deutungen der frühe Winter auf den tatsächlichen Winter haben wird – die Metereologen werden es uns sicherlich in täglichen Aussagen erklären. Oder aber wir warten gespannt ab, was uns die nächsten Wochen bringen werden …

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Wasser – Der wichtigste Helfer im Haushalt

Einer der wohl am meisten unterschätzten Helfer in der Küche und im Haushalt ist wohl das Wasser, denn beim Kochen geht nichts ohne die lebensnotwendige Flüssigkeit. Ob wir Gemüse zubereiten oder Pasta kochen wollen: ohne die Lebensmittel davor gewaschen zu haben oder ohne Kochendes Wasser wird sogar ein einfaches Nudelgericht zu einer Sache der Unmöglichkeit. Zudem ist Wasser der Bestandteil vieler Speisen und auch wenn es um den Abwasch geht, müssen die Spülmaschine und das Spülbecken mit Wasser versorgt werden.

Wasser ist eben nicht nur lebenswichtig für den Körper, sondern auch im Haushalt unentbehrlich geworden. Natürlich kann man sich auch einfach zwischendurch etwas leckeres von lieferando bestellen und die Kochtöpfe im Schrank stehen lassen. Doch wenn man sich selbst an den Herd stellt wird man bald feststellen, wie wichtig eine gut funktionierende Wasserversorgung ist.

Glücklicherweise gibt es in Deutschland diesbezüglich kaum Probleme, denn die Versorgung ist hierzulande sehr gut geregelt. Allerdings ist Wasser in Deutschland besonders teuer und nicht selten erlebt man am Ende des Jahres bei der Nachzahlung eine nicht allzu angenehme Überraschung. Deshalb sollte jeder Haushalt auf Maßnahmen zum Einsparen von Wasser setzen.

Bei der täglichen Morgenpflege sollte man einfach das Wasser beim Zähneputzen oder Einseifen unter der Dusche, denn pro Minute können bis zu 25 Liter auf direktem Wege in den Abfluss fließen. Deswegen sollte man auf Sparmaßnahmen umsteigen und bewusst auf den Wasserverbrauch achten. Allein mit dem Überprüfen der Wasserhähne lässt sich viel Geld sparen, denn jeder Tropfen, der verloren geht, wenn man den Hahn nicht richtig zu dreht, ist kostbar. Wenn man zudem die Spülmaschine immer nur einschaltet, wenn sie ganz voll ist, spart nicht nur Wasser und Strom, sondern schont auch die Umwelt und die eigene Geldbörse. Wasser ist lebenswichtig und auch für den Haushalt unentbehrlich.

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Oft mit der Eleganz eines Fisches im Wasser verglichen: Schwimmerin Janine Pietsch zog bereits mit fünf Jahren ihre Bahnen im Schwimmbad

Wasser ist das Element von Janine Pietsch. Die junge Frau aus dem oberbayerischen Ingolstadt ist Schwimmerin. Mit ihren 28 Jahren ist die Profi-Schwimmkarriere von Janine Pietsch jedoch bereits beendet. Eine erfolgreiche Laufbahn liegt hinter hier, die gekrönt von Weltmeister-Titeln und Weltrekorden wurde. Nun steht die 28-Jährige vor allem am Beckenrand, kümmert sich um die Nachwuchs-Schwimmer von Delphin Ingolstadt.

Guten Tag Frau Pietsch. Man kennt Sie als Profi-Schwimmerin – Freistil- und Rückenspezialistin. Auch wenn die Karriere rum ist. Was reizt(e) Sie all die Jahre besonders am Wasser?

Pietsch: Wasser ist mein Element. Täglich kämpfe ich dafür, der hohen See des Lebens eine Kielwelle zu hinterlassen, die so schnell nicht abflaut. Mit Stolz und hoch erfüllt möchte ich eines Tages meine Kinder und Kindeskinder mit der angenehmen Brandung dieser Welle umgeben können.

Klare Seen oder Schwimmbad: ist für Sie zum Schwimmen Wasser eig. gleich Wasser?

Pietsch: Nur Schwimmbad – ich habe Angst vor Fischen und gehe weder in einen See, noch ins Meer.Inzwischen arbeiten

Sie für Ihren Verein SG Stadtwerke München in der Nachwuchsarbeit, betreuen Kinder und bereiten diese auf Wettkämpfe vor. Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht – unabhängig vom Wettkampfsport – eigentlich, dass Kinder sich in ihrer Freizeit im Wasser bewegen, gezielt schwimmen lernen?

Pietsch: Jedes Kind sollte schwimmen können und das schon so früh wie möglich.

Und wie haben Sie selbst denn Schwimmen gelernt und vor allem: wann ging es das erste Mal ins Wasser?

Pietsch: Ich kann schwimmen, seitdem ich 5 Jahr alt bin – mit 5 Jahren bin ich das erstemal alleine eine Bahn im Schwimmbad geschwommen.

Gibt es denn etwas, was Kindern, die Schwimmen lernen wollen bzw. sollen, vielleicht berücksichtigen sollten?

Pietsch: Nicht wirklich! Man sollte immer schauen, das man die Kinder langsam ans Wasser gewöhnt und keine Angst entsteht.

Der Winter neigt sich langsam dem Ende entgegen. Der Frühling steht bevor, spätestens im Mai beginnt in den Freibädern sowie an den Seen die Badesaison 2011. Worauf freuen Sie sich da denn am meisten, jetzt wo der Druck des schnell schwimmen Müssens weg ist?

Pietsch: Ich als ehemalige Profisportlerin genieße es sehr, mal nicht ins Wasser gehen zu müssen.Profisportlerin – ein gutes Stichwort.

Für Sie hat sich nun einiges geändert. Sie mussten Ihre Karriere aufgrund einer Krebserkrankung aufgaben. In diesem Zusammenhang haben Sie sicherlich einiges an Erfahrungen gesammelt und die verschiedenen Menschen richtig kennen gelernt. Gibt es denn eine Aktion bzw. Einrichtung, die Ihnen besonders am Herzen liegt?

Pietsch: Oh ja die gibt es. Ich arbeite seit 2 Jahren als Botschafterin der Deutschen Krebsgesellschaft und engagiere mich gemeinsam mit der Deutsche Krebsgesellschaft für die Enttabuisierung von Krebserkrankungen und versuche die Teilnahmeraten an den Früherkennungsuntersuchungen zu steigern. Wir müssen uns mit diesem Thema auseinandersetzen, weil es jeden treffen kann. Vorsorge ist extrem wichtig. Außerdem habe ich die Patenschaft der Luise von Marillac Klinik in Bad Übergingen übernommen – eine Brustkrebs Rehaklinik speziell für junge Frauen. Diese Arbeit gibt mir sehr viel, denn ich kann durch meine Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung sehr viel beitragen und jungen Frauen helfen.

Die Weltmeistertitel sind Vergangenheit. Die „Goldenen“ liegen vmtl. im Schrank. Wie kann man sich heute denn den Tag der Janine Pietsch vorstellen – das tägliche Training wird inzwischen ja wohl eher lockeren Test-Läufen gewichen sein?

Pietsch: Vergangenheit? Ich werde diese Momente niemals vergessen und erinnere mich sehr gerne daran zurück. Ich schwimme selber aber nicht mehr.

Sicherlich ein komisches Gefühl, mit 28 Jahren bereits auf die Karriere zurück zu blicken, verbunden mit dem Rückblick auf die Schicksals-Schläge der Vergangenheit. Ein kurzer Ausblick in die Zukunft sei erlaubt?

Pietsch: Ich fühle mich in München mit meiner Trainingsgruppe sehr wohl. Ich habe hier viele talentierte Kids, die ich betreue und die mir bereits jetzt sehr ans Herz gewachsen sind. Wenn es irgendwie geht, dann würde ich sehr gerne auch zukünftig als Trainerin arbeiten. Schwimmen war und ist einfach mein Leben …

Vielen Dank für das Gespräch!

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